Bitch Slap
Es gibt sie noch, die echten B-Movies. Die mit geringem Budget auskommen und zumeist auch mit niedrigem künstlerischen Anspruch. Bitch Slap ist solch ein Film.
Billig, überzogen, ewig gleiche Filmkulisse, plumpe Story, wenig Hirn. Der Inhalt dieses Streifen ist schnell erzählt. Drei leicht bekleidete Damen haben Troubel mit ‘nem Unterweltbos und suchen in der Wüste nach ‘nem Sack voll Diamanten oder so ähnlich.
Durch Rückblenden erzählt sich die magere Storry nach und nach. Dazu gibt es viel Sex, dicke Wummen, ordentlich Gekloppe und ein paar Explosionen.
Eigentlich ist der Film so richtig platt, hat allerdings ein paar wirklich sehenswerte Rundungen zu bieten.
Und genau das macht diesen Streifen aus – 3 sexy Hauptdarstellerinnen.
Entsteigen sie zum Anfang des Films ihrer Karre noch als makellos sexy Ladys, verwandeln sie sich im Laufe der aneinandergereihten Aktionszenen durch permanentes Dauergekloppe in blutverschmierte, rußgeschwärzte Schlampen in zerrissenen Klamotten. Was sie allerdings nicht weniger sexy erscheinen lässt. Jeder Szene mit viel Haut, viel Arsch, hübschen Beinen, Titten usw.
Sehenswert! Vorrausgesetzt man mag es überzogen und etwas billig.
Dafür gibt es dann eine schöne Wet-Dress-Szene, Sexismus pur, Frauen die sich küssen, lecken, kratzen und sich mit allen Möglichen Dingen bekämpfen, eine menge dummer Sprüche und wie gesagt nackte Haut, Titten und Ärsche am laufenden Band.
Klingt doch erstmal als wären alle wichtigen Zutaten für einen Film für einen lustigen Jungsabend beisammen.
Was aber bei Quentin Tarantinos und Robert Rodriguez Grindhouse-Double-Feature “Death Proof” und “Planet Terror” 2007 noch als kunstvolle Homage an das B Movie durchging, wirkt bei Bitch Slap allerdings so, als hätte man es irgendwo schon einmal gesehen. Meistens sogar besser.
Zum coolen Kultfilm reicht es hier definitiv nicht.
Fazit: Nicht zu viel erwarten und den Film besser bei ein paar Bier mit den Jungs ansehen als mit der Freundin.
