Über das Blog
Es ist wirklich erstaunlich, was einem alles einfällt, wenn man am Schreibtisch sitzt und keine Einfälle hat.
(Joseph Conrad)
Die Zutaten:
- 100g Tagebuch
- 500g Erlebnisse
- 2 große Stücke Humor
- 25 % pure Vernunft
- 0,25 Liter Musik
- 1 Priese Ironie
- 2 halbe Eimer Langeweile
- 5 Löffel Selbsterkenntnis
- 1 Scheibe Lust am Schreiben
Alles gut umrühren und zu einer homogenen Masse verstreichen. In kleine Häppchen zerlegen und am besten täglich konsumieren.
Bleibt wohl wie immer die große Frage warum man eigentlich ein Blog schreibt.
Warum ich damit angefangen habe weiß ich gar nicht mehr so genau. Neugier wo es einem mal hinführt? Lust am Schreiben? Suche nach einem Medium um Quatsch zu machen. Leichter Hang zur Selbstdarstellung?
Vielleicht ja, vielleicht nein…
Mitlerweile blogge ich seit mehreren Jahren auf unterschiedlichen Plattformen und Formaten, schrieb an verschiedenen Musikblogs mit, kam von Blog.de zu Wordpress, probierte einige Themes und versuchte meine Möglichkeiten auszuloten.
Wie bei allem im Leben muss man auch beim Bloggen viel ausprobieren.
Das schönste am Bloggen sind aber zweifelsohne die Momente, in denen man sich nach langer Zeit einmal wieder all die verrückten Alltagsgeschichten aus der Vergangenheit durchliest. Man erinnert sich an längst vergangene Geschichten und lacht sich schlapp über die Sichtweisen von damals oder Blickwinkel die man so nie wieder haben wird.
Das Bloggen wurde nach und nach zur Selbstverstanändlichkeit und viel interessanter als die Frage nach dem Warum, war schon immer die Frage nach den nächsten spannenden Themen.
Bestätigung erhält man durch kleine Erfolge. Durch steigende Leserzahlen, durch nette Kommentare oder wenn andere Blogger einen verlinken, zitieren oder lobenswert erwähnen.
Besonders stolz macht es einen, wenn ganze Geschichten übernommen werden.
Etwa im Autorenblog oder in der Blogbibliothek.
Das allerallerbeste ist jedoch, wenn man von anderen Bloggern einen Preis verliehen bekommt. Bester Blogtext 2008 war für mich schon eine wirklich tolle Sache. Neben all den bloggenden Journalisten erwähnt zu werden und sie alle lesen deine Story. Wahnsinn.
Die Frage sollte also nicht lauten warum bloggt man, sondern vielmehr, warum hat man nicht schon viel früher damit angefangen. Bloggen macht Spaß, ist kreativ, spannend, kommunikativ und im Grunde eine schöne Erinnerung an das Leben das man so führt wärend man nebenbei im Internet surft….
Dieses Blog soll die Leser, aber auch den Autor selbst unterhalten.
Es geht um Musik, Kultur, Konzerte, manchmal Film, Lifestyle und oft findet man allerlei Erinnerungsstücke aus dem Leben des Autors, welche sich mehr oder weniger offensichtlich in den Texten wiederspiegeln. Allerdings ist auch nicht alles im Leben für die Öffentlichkeit und auch nicht alles so ernst gemeint wie es sich mitunter anhört.
Einiges ist, wie gesagt, schlichtweg erstunken und erlogen eher von literarischem Gehalt…




