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Geniale Geschäftsidee

Schon wieder ein alter Blogimport mit einer Geschäftsidee? Ja! Diesesmal vom Mittwoch, 27. Juni 2007 12.49 Uhr (leicht modifiziert)

Diesmal habe ich mich ernsthaft hingesetzt und mir mal überlegt womit ich in Zukunft meine Brötchen verdienen möchte. Dabei bin ich von ein paar grundlegenden Dingen ausgegangen.

1. Ich will stinkreich werden!!!

2. Um erstens zu erreichen benötige ich ein Produkt bzw. eine Dienstleistung als Angebot für meine Kunden.

3. Dieses Produkt bzw. die Dienstleistung sollte möglichst einmalig, neu und absolut begehrenswert für den Kunden sein.

Also was haben alle Menschen zu wenig? Geld! Also muss ich Geld verkaufen…. hmm blöde Idee! Geld habe ich selber zu wenig und eigentlich wollte ich doch Geld verdienen. Also noch einmal. Was haben alle Menschen zu wenig? Zeit!!! :-) Das ist es!!!!

Also auf zur Marktanalyse:

Dazu habe ich mir zunächst Menschen gesucht, die ich in Ruhe beobachten kann. Menschen findet man ja überall und egal wo ich sie beobachtet habe, sie taten ein und das selbe. So gut wie alle Menschen die ich traf, waren damit beschäftigt auf irgendetwas zu warten. Ja wirklich, alle Menschen warten ständig auf irgendetwas. Überall stehen z.B. an Bushaltestelle Menschen und warten. Ist der Bus dann da, warten sie darauf das er irgendwo ankommt, kommt er dann irgendwo an, steigen die Menschen aus und gehen irgendwohin und dort warten sie wiederum auf die Dinge, die da kommen mögen. So geht das den ganzen Tag.
An Ampeln stehen Menschen und warten, im Stau stehen Menschen und warten und sogar beim Einkaufen warten die Leute an der Kasse. Diese Zeit könnten sie doch viel sinnvoller nutzen. Abends im Kino warten sie darauf das der Film endlich anfängt, anstatt noch zu hause zu sitzen und fern zusehen oder was immer sie lieber tun würden anstatt zu warten. Auf der Arbeit warten z.B. nicht unerheblich viele Menschen auf den Feierabend. Das sind oft 8 Stunden die man viel sinnvoller hätte zubringen könnte.
Warten, warten, warten…. immer wird auf irgendetwas gewartet.
Ich bin überzeugt, damit lässt sich viel Geld verdienen.

Vorraussetzungen:

Setzt man so eine Idee in die Tat um, dann brauche ich nichts weiter tun, als eine Agentur zu gründen, die gegen Bezahlung für andere Leute das Warten übernimmt. Die Leute entrichten eine Gebühr und schon brauchen sie nicht mehr zu warten und können ihre Zeit sinnvoll nutzen. Das Warten übernimmt die Argentur für sie.
Für diese Art Dienstleistung benötigt man im Grunde nur ein Büro für die Organisation und Einteilung der Kundeneinsätze, gute Werbung um das Angebot publik zu machen und entsprechend viele Mitarbeiter, welche dann für den Kunden das Warten übernehmen.
Qualifizierte Angestellte für diese Aufgabe zu finden, sollte kein Problem darstellen. Ein Besuch im Warteraum der Bundesargentur für Arbeit sollte genügen, um geeignete Bewerber, mit genügend Fachkenntnissen in den Bereichen Geduld, Ausdauer und der nötigen Motivation, um den richtigen Ehrgeiz auch für langanhaltende Warteeinsätze für unsere Kunden zu entwickeln. Der derzeitige Arbeitsmarkt bietet perfekte Bedingungen für derlei Arbeitsplätze und hat ohne es zu wissen, einen Großteil der Arbeitssuchenden perfekt für den Einsatz in einer Warteargentur geschult.
Soweit absolut einfach, logisch und nachvollziehbar. Man muss nur drauf kommen.
Als klagvollen Namen könnte ich mir AfZD oder AZD vorstellen.
Agentur für Zeitaufwendige Dienstleistungen Aber ich denke, da kann man sich noch einiges Einfallen lassen.

Die Idee im Praxistest:

Ob sich die Idee einer Warteargentur tatsächlich umsetzen lässt und ob der Markt dieses Vorhaben überhaupt annimmt, habe ich spontan an der Bushaltestelle vor meiner Haustür getestet. Ich bin rausgegangen und habe mich vor die wartende alte Dame gestellt: „Schönen guten Tag, sie sind meine erste Kundin!“ hab ich ganz laut zu ihr gesagt, denn ich weiß ja das ältere Damen oft sehr schwer hören. „Ich hab ‘ne tolle, neue Idee. Sie können irgendwo hingehen. Sparen sie sich die Warterei auf den Bus. Ich mach das schon für sie. Nutzten sie den Tag sinnvoll, anstatt hier auf den Bus zu warten. Die Zeit ist eh knapp für Rentner wie sie.“

Und ob die Dame die Idee gut fand. Ich konnte gar nicht so schnell gucken wie die weg war.

Also für mich steht fest das die Idee einwandfrei funktioniert.

Jetzt muss ich nur noch überlegen wie ich die Idee mit der Agentur für Zeitaufwendige Dienstleistungen umsetze. Am besten erst einmal das Patent anmelden bevor mir irgendwer die Idee klaut.

Beim Patentamt… Aber dies ist eine andere Geschichte.

Oder möchte schon jetzt jemand in diese Geschäftsidee investieren?





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Dieser Eintrag erblickte am Dienstag, Juli 28th, 2009 um 13:33 das Licht der digitalen Welt.
Kurz darauf verschwand er in einer ebenso digitalen Schublade. Abgelegt wurde er unter Die besten Storys schreibt das Leben (oder BeastyBasti) und Quatsch & Fun.
Gerne können sie einen Kommentar, hinterlassen, oder den Eintrag auf ihrer Webseite verlinken. Stellen sie nur sicher, das sie ihn auch richtig gelesen und richtig verstanden haben.

3 Kommentare to “Geniale Geschäftsidee”

  1. Johanna sagte:

    Hm, würde man dann nicht ständig auf jemanden warten, der mit dem Warten endlich fertig ist?! Müsste man da dann wieder einen Profi-Warter einsetzen? Aber dann würde man ja wieder auf den warten… Warte, das versteh ich jetzt nicht mehr!

  2. BeastyBasti sagte:

    Was allerdings beweisen würde, das ein gut funktionierender Markt besteht… ;-)

  3. Kasumi sagte:

    Off Topic: Ich hatte dir mit absicht nich bescheid gesagt^^ weil du die de.vu adresse verlinkt hattest und ich über die noch immer zu erreichen bin ;)

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