Warning: Missing argument 2 for wp_widget() in /kunden/182191_40223/webseiten/wp-includes/widgets.php on line 76
BeastyBasti – Wir Kinder vom Web 2.0 » Blog Archive » Blackmail – Tempo Tempo

Blackmail – Tempo Tempo

Ich erwarte ja schon ‘ne ganze Weile mit Spannung auf das neue Blackmail Album. Um so größer war für mich die Freude als die Band ankündigte exclusiv auf myspace das komplette Album zum vorhören anzubieten. Nun, seit dem 20.03. ist es dort und ich erwische mich immer öfters dabei mich in meinen myspace Account einzuloggen um mir nochmal und nochmal das Album anzuhören.
Irgendwie ist es mit Tempo Tempo fast so wie mit allen Blackmail Alben. Ich muss sie immer mehrmals hören bis sie mich richtig mitnehmen. Immer und immer wieder, anfangs mag ich einige Sachen gar nicht so richtig und irgendwann merke ich dann, das sie mir besser und besser gefallen. Bis ich sie nicht mehr aus dem Kopf bekomme.
Bei Aerial View war es so und ich schätze stelle nach mehrmaligen hören fest es wird mir mit dem aktuellen Werk ebenso ergehen.

1. False Medication
Den Song gibt es ja schon seit längerer Zeit auf der Blackmail myspaceseite zu hören. Er suggerierte das Tempo Tempo ein großartiges Album und seinem Namen gerecht werden würde… Wie gesagt der Song ist klasse und wohl der Smash-Hit des Albums. Würde mich freuen ihn im Radio wiederzuhören. Nicht rund um die Uhr, aber so einmal alle paar Tage wäre klasse und würde manch Radiostation die nötige Portion Pfeffer verleihen.

2. Mine Me I
Gutes Tempo macht auch der nächste Song. Zumindest bis zum Mittelteil des Liedes. Ein Faden der sich durch das Album ziehen wird. Wechsel von Schell und Langsam und leicht durchklingende orientalisch wirkende Sounds.

3. Feel It Day By Day
Der Song groved sich nach und nach ein und steigert sich mehr und mehr.
Fulminantes und gut gehämmertes Ende. YEA!!!

4. The Good Part
Weiter geht es etwas softer. The Good Part lockert mit Harmonie und eingängigem Mitwippsound. Wenn das Motto der Platte Tempo ist, dann fällt dieser Song etwas aus dem Programm. Dennoch gut platziert. Der bleibt hängen.

5. Its Allways A Fuse
Drumm, Geige oder etwa doch Gitarre, dann verzerrter Bass, angezerrter Gesang im gewohntem Blackmail Stiel. Alles etwas schräg, manchmal leicht orientalisch, leichte Steigerung zum Ende hin, aber irgendwie doch nicht so interessant.

6. ShShShame

Gradliniger als der Song zuvor, aber irgendwie fehlt mir hier der Kick…

7. Speedluv
Eher was zum rumträumen, aber am Ende kommt manchmal das durch, worauf ich eigentlich die letzten zwei Songs wartete. Kick!!! Trotz mancher Höhe lässt mich der Song immer wieder darauf warten richtig loszubrechen.

8. U Sound
Der geht ins Bein. Klingt am ehesten von allen Songs nach Aerial Viev hat aber auch viele neue Elemente. Der Balaleika Teil (Was auch immer es für ein Instrument ist, mich hat es jedenfalls daran erinnert) in der Mitte etwa oder die Stelle kurz davor, an dem es klingt als hätte jemand den Engine Switch betätigt. Klingt gut.

9. The Mentalist
Ich kann mir nicht helfen, aber die schnelleren Stücke des Albums gefallen mir einfach besser. Hier kommt Blackmails wahre Stärke zum Vorschein, denn hier entwickelt sich der melancholische Gesang von Aydo Abay und die hoffnungsvolle Resignation in der Musik zu einer Energiegeladenen Mischung. Mehr und mehr treibt der Song zum Höhepunkt.
The Mentalist ist einer der guten Songs des Albums.

10. Swinging Exit Please
Etwas weniger Tempo, dafür kräftig. Schöner Chorus. Zum Schluss hebt der Song richtig ab, senkt sich aber auch schnell wieder. Dennoch weckt er in mir die Vorfreude auf ein live Konzert. Bekannterweise spielen sich Blackmail da ja in solchen Parts richtig warm…

11. Pass de Tristesse
Traurig klingendes Instrumental. Im Grunde eher unspektakulär. Füllt aber den Platz und setzt einen guten Kontrast zum folgenden Song ;)

12. So Long Goodbye
Na, wer den nicht bis zum nächsten Konzert auswendig mitsingen kann….
Sehr eingängig. So long… bis zum nächsten Album, bis zum nächsten mal, wenn man sich die Platte anhört möchte man da fast sagen.

Also mein Tipp: Tempo Tempo ist definitiv kein Album für eine Nacht. Man sollte es laut und möglichst mehrmals hören. Erst nach und nach entwickelt sich der Charakter der Songs. Ja ich weiß, ein guter Song kickt eigentlich gleich, aber bei Blackmail war es schon immer etwas anders. Da gibt es solche und solche. Einige gehen gleich ab, andere brauchen seine Zeit und vor allem die nötige Stimmung um sich voll in das musikgeschulte Ohr zu graben. Ist es dann aber erstmal angekommen….

Auf jeden Fall viel Spaß beim Hören.

Hier jetzt nur noch mal schnell die Tourdaten gecheckt… Ah ja da war ja was… 1.Mai hab ich da nicht frei? Hmmmm

28.Apr.2008 20:00
Frankfurt – Batschkapp Frankfurt
29.Apr.2008 20:00
Köln – Prime Club Cologne
30.Apr.2008 20:00
Bochum – Zeche Bochum
01.Mai.2008 20:00
Hamburg – Uebel & Gefaehrlich Hamburg
03.Mai.2008 20:00
Berlin – Postbahnhof Berlin
04.Mai.2008 20:00
Dresden – Alter Schlachthof Dresden
05.Mai.2008 20:00
München – Backstage Munich
06.Mai.2008 20:00
A – Innsbruck – Weekender Innsbruck
07.Mai.2008 20:00
CH – Zürich – Rote Fabrik Zürich

Ab dem 28.03.2008 im Handel => Tempo Tempo





Tags: , , , ,

Dieser Eintrag erblickte am Dienstag, März 25th, 2008 um 16:50 das Licht der digitalen Welt.
Kurz darauf verschwand er in einer ebenso digitalen Schublade. Abgelegt wurde er unter Musik.
Gerne können sie einen Kommentar, hinterlassen, oder den Eintrag auf ihrer Webseite verlinken. Stellen sie nur sicher, das sie ihn auch richtig gelesen und richtig verstanden haben.

1 Kommentar to “Blackmail – Tempo Tempo”

  1. BeastyBasti – Wir Kinder vom Web 2.0 » Blog Archive » Blackmail – ANIMA NOW! sagte:

    [...] habe, wie auf die Neue von Blackmail. Ich gebe zu, ich war mal ein großer Blackmail Fan! Schon damals… Auch wenn ich, hier im Blog schon einmal um den Fortbestand Blackmails zitterte… Ja, ich [...]

Hinterlasse einen Kommentar