Sie lesen im Archiv von Dezember, 2009
Bitte denken sie sich digitalen Staub und Spinnenweben selber dazu.

…and a happy new year

So das war es also mit dem 2009. Das Jahr liegt in den letzten Zügen, draußen vor der Tür wird schon fleißig geknallt, der Sekt steht kalt, ebenso das Bleigießset und am Weihnachtsbaum hängen Luftschlangen anstatt Lametta.
Ja dann kann es also mal wieder losgehen. Auch wenn es bei mir in diesem Jahr, gesundheitsbedingt wohl eher ein kleines leises, als ein laut krachendes Fest werden wird. Eines darf zur Jahreswende allerdings auf keinem Fall fehlen, alle Jahre wieder:


“The same procedure as last year, Miss Sophie?”

“The same procedure as every year, James”

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Viel Spaß,

einen guten Rutsch

und alles Gute für 2010



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10 x 2009

10 Stichworte die 2009 am besten beschreiben:
tubulent, ereignisreich, viel Arbeit, gute Musik, 2 Bands, Herzschmerz, tolle Konzerte, Kurzarbeit, Freizeitstress, ständiges auf und ab

9 Dinge, die dich 2009 besonders gefreut haben: die Studioaufnahmen mit Wichita Falls, Rock am Ring Tickets, The Iron Fist Of Fu, Hurricane 2009, Smoke Blow auf dem Deichbrand, Gehaltsüberweisungen, gute Nachichten zur Arbeitsvertragsentfristung, mein 24 Zoll Monitor, die Senseo Kaffeemaschine

8 Dinge, die dich 2009 geärgert haben:
Baugerüste, festplattenzerstörende Computerviren, verlorene Gerichtsverfahren, Anwälte, meine Autos, Exfreundinnen, E-Stalker und Accounthacker, Wasserschäden durch Waschmaschinen,

7 Bands die dich 2009 begleiteten:
Them Crooked Vultures, Wichita Falls, The Iron Fist Of Fu, Tocotronic, Muse, Oasis, The Dead Weather

6 Dinge die du 2009 zum ersten Mal gemacht hast:
Die Sendung mit dem Internet verfolgt, mit Bloggen Geld verdient, in einer Heavy Metal Band gespielt, ‘nen Bass Amp gekauft, so viele Blog-Pausen, Witze über Schweinegrippe,

5 Orte an denen du 2009 viel Zeit verbracht hast:
Hafen, Proberäume, am Rande des Wahnsinns, vor der Computertastatur, im Bett

4 Filme 2009:
Zombieland, District 9, Inglourious Basterds, Crank 2: High Voltage

3 Dinge die du dir für das nächste Jahr vorgenommen hast:
Locker bleiben, mehr Entspannung und endlich mal ein paar finanzielle Dinge regeln

2 deiner persönlichen Lieblingsblogposts 2009
“Die Generation Internet wird auch nicht jünger” und “Als mein Penis eine Gehaltserhöhung verlangte”

1 Satz zum Schluss:
Mögen die Brücken, die ich in diesem Jahr brennend hinter mir gelassen habe, mir meinen Weg nach vorne leuchten!

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Mach es nicht selbst:

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Ich bin dann mal weg…

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Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam

Es war einmal vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.
Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren den er haben würde wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau daß Ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte. Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt.
Als er nach draußen ging um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, daß 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welch Katastrophe.
Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden daß das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit!
So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuß Rum zu machen. Jedoch mußte er feststellen daß die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke die sich über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen mußte, daß Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.
Da klingelte es an der Tür.
Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: “Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für Dich. Wo soll ich den denn hinstecken?”

Manchmal muss ich selber noch lachen:

Beim Fotosausmisten soeben über ein uraltes Bild gestolpert und festgestellt, das ich früher ganz schönen Quatsch gebloggt habe.
Manchmal muss ich ja selber über mich lachen:

Sexbombe

Hier gehts zum besagten Beitrag.

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Sagen sie nicht, man hätte sie nicht gewarnt!

Als ich neulich in den Nachrichten hörte, das unsere heimischen Gefilde vom plötzlichen Wintereinbruch erfasst wurden und unser schönes Land sich im Würgegriff einer unerwartet eingetretenen, starken Kältewelle befindet, fragte ich mich ernsthaft, ob ich nicht Nachts heimlich von Außerirdischen entführt und auf einem der Erde ähnlichen Planeten ausgesetzt wurde.
Vielleicht gab es dafür aber auch eine viel einfachere Erklärung. Vermutlich ein Fehler in der Matrix. Vielleicht hatte ich aber auch anstatt der blauen, aus versehen die roten Pillen geschluckt. Vielleicht hatte sich das mit der globalen Erwärmung aber auch einfach nur ganz plötzlich erledigt. Ups, kann ja mal vorkommen. Vielleicht sind Meteorologen aber auch einfach nur… na sagen wir mal etwas kurzsichtig.
Jedes Jahr die selbe Geschichte. Man nennt es Winter. Ja – Winter!
Die Temperaturen sinken gen Gefrierpunkt, es wird kälter, Wasser wird zu Eis, normaler Niederschlag zu Schnee, der bleibt dann so lange liegen bis es wieder wärmer wird und das Eis wieder zu Wasser schmilzt. Üblicherweise geschieht dies im sogenannten Frühling. Vermutlich aber schon viel früher. Nichts ungewöhnliches, nichts überraschendes, nichts worüber man sich aufregen müsste. Einfach nur Winter.
Dennoch verkünden Meteorologen Jahr für Jahr aufs neue im sensationslüsternden TV, den plötzlichen Einbruch einer Kältewelle.
Jedes Jahr zur selben Zeit. Alle Jahre wieder. Man hätte fast damit rechnen können oder?
Völlig unerwartet kommt gleichzeitig nahezu der gesamte Straßenverkehr zum Erliegen. In der Erwartung tödlicher Eisglätte, welche für gewöhnlich mit mörderischem Blitzeis daherkommt, schiebt sich alles was vier Räder besitzt und auf öffentlichen Verkehrswegen fährt, in der selben atemberaubenden Geschwindigkeit voran, mit der am Nordpol Gletscher schmelzen.

Zugegeben, es passieren jedes Jahr aufs Neue unzählige Unfälle im Winter und es ist nichts falsches daran, seinen motorisierten Boliden mit der entsprechenden Vorsicht über den asphaltierten und mitunter auch schneebedeckten Untergrund zu steuern.
Was daran jedoch so überraschend sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wenn ihr mich fragt, wird Kälte und Winter im Allgemeinen völlig überbewertet.
Heizung oder Feuer an, ein wenig Winterspeck angefuttert, warme Getränke, so wenig wie möglich im Freien aufhalten und schon wird die ganze Angelegenheit zu einer hervorragenden Sache. Schließlich haben ja auch schon die Neandertaler entdeckt, das man sich in der winterlich verschneiten Höhle unter der warmen Mammutfelldecke hervorragen an das behaarte Weibchen kuscheln kann.

Heulen sie also nicht rum, wenn ihre Füße mal wieder eiskalt sind. Stöhnen sie nicht über erfrorene Finger, tropfenden Nasen und zitternde Gliedmaßen. Es ist Winter und das gehört so. Ziehen sie sich stattdessen lieber einen dicken Pulli an – oder noch besser, bleiben sie einfach im Bett. All die Tiere, die sich zu dieser Jahreszeit gemütlich in ihre Behausungen zurückgezogen haben und sich anstatt wie die vielen Menschen über die Kälte zu klagen, lieber ein weiteres Mal umdrehen, nur um Sekunden später dem Ende des Winters entgegen zu schnarchen, können schließlich nicht irren.

Lassen sie sich nicht vom Wintereinbruch überraschen. Und falls doch, sagen sie nicht, man hätte sie nicht gewarnt…

Mitmachen und gewinnen:

BeastyBasti
ist


[...................................]

(Tragen sie hier bitte mit einem Filzstift ein beliebiges Adjektiv ein)
Die besten Vorschläge werden ausgelost und nehmen an der Verlosung eines Curry King Mikrowellengerichtes teil

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Hilfe, ich stecke fest:

und zwar in der nächsten bloggerischen Identitätskriese. Oder ist es letztendlich die Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Traffic?
Wie auch immer, so nach und nach machte ich als Blogger so einige Kriesen mit und so wie es im Moment aussieht und es sich beim Bloggen anfühlt, bin ich mitten in der Nächten angelangt. Aber zum besseren Verständnis sollte ich das Pferd nicht von hinten aufzäumen.

Irgendwann war da meine erste Layoutkriese. Wordpress Theme Ich war unzufrieden mit dem Aufbau der Seite, fand mich selbst nicht mehr zurecht, den Inhalt zu wuselig, zu unruhig, zu unübersichtlich zu uncool zu irgendwas und fragt mich, ob ich an gewohnten Identifikationfaktoren festhalten sollte oder eher eine radikale refreshing Kur benötigte. Irgendwann früher oder später wurde es dann doch die radikale Lösung. Schon allein dem Traffic zu liebe entschied ich mich für eine suchmaschinen- und lesefreundliche Blogvariante und etwickelte nach und nach neue Wiedererkennungsmerkmale für das eigenes Blog. Das kennt wohl wirklich jeder Blogger und in regelmäßigen Abständen kommen wir alle immer mal wieder an unsere Layoutgrenzen und zweifeln am Design.

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