Sie lesen im Archiv von April, 2009
Bitte denken sie sich digitalen Staub und Spinnenweben selber dazu.

The never ending Baugerüst Story:

Wer hier mehr oder weniger regelmäßig mitliest, wird mit Sicherheit schon des öfteren mal über meine kleinen Bauarbeiterstorrys geschmunzelt haben.

Neulich erst gab es diese Geschichte, davor glaube ich jene Story und diese Geschichte ist zwar schon etwas älter aber absolut lesenswert.

Ich musste selber staunen als ich sah wie lange dieses Baugerüst anscheinend schon da steht und was ich mit meinen Jungs da draußen vor dem Fenster schon alles erlebt habe.
An ihre Anwesenheit habe ich mich mittlerweile gewöhnt, an ihre Musik werde ich mich nie gewöhnen, denn seit heute geht ihre psychologische Kriegsführung in Runde zwei.

Auf ihrem Baugerüst haben sie ein kleines Radio aufgehängt. Genau vor meinem Fenster und nun werde ich seit Stunden mit einem Schlagerradiosender beschallt.
Bisher halte ich mit Motörhead dagegen, aber so langsam merke ich, wie meine Toleranzgrenze verschindent niedrig geworden ist…
Hoffentlich arbeiten die Jungs nicht auch morgen am Feiertag.
Ach ja und nicht das ihr glaubt ich denke mir den ganzen Quatsch immer nur aus…

Die Bauarbeiter und ich
Es gibt sie wirklich!
Wenn es doch wenigstens hübsche Frauenbeine im kurzen Rock wären…

Also ich warte ja noch auf den Moment, wenn es an meinem Fenster Klopft und einer der Arbeiter zu mir reinruft:
“Ey Basti, blogg doch mal wieder was über uns, du schreibst immer so schön lustige Geschichten.”

Tagebuch eines Hafenarbeiters: AC/DC

Schon ein kleines Highlight dieser AC/DC Container und das allerschönste, man weiß endlich mal wohin dieser besondere Container geht:


ACDC Container
This Container is going directly to the highway to hell

Feuer!

“..und ich hab mich eben als ich aus der Dusche kam schon gewundert was hier so verbrannt gerochen hat.”

Einige Minuten später wusste man es, denn das Aufgebot an Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen welches auf der Hafenstrasse in Höhe Geesheller Damm für Löscharbeiten und Rettungseinsatz anrückte war unübersehbar.

Feuer in Bremerhaven

Die Hafenstrasse bevölkert von unzähligen Rettungskräften und der Verkehr wurde umgeleitet.

Löscharbeiten in Bremerhaven dichter Rauch und Feuerwehr im Großeinsatz

Für alle die mal Stuhl sehen wollen

Gerade ein paar alte Handyfotos gelöscht und dabei zwei schöne Bilder, die ich eigentlich seit ‘ner Ewigkeit schon mal bloggen wollte, gefunden.

stachelig
Würden sie sich hinsetzen?

stachelig
Und wenn man etwas genauer hinsieht erkennt man worum es sich handelt.

Ich freu mich ja immer über freundliche Hinweisschilder, die einem mitteilen warauf man gerade Lust hat:

Freundliche Hinweise:

Eben am Telefon:

Ringringringringring!!!! ( <--- definitiv kein Jamba Spar Abo )

Ich: “Ja???”

WE: “Hallo, ich bins.”

Ich: “Wer zum Teufel ist ICH???”

WE: “Ich bin es, dein Wochenende! Ich wollt nur eben bescheid sagen, das ich jetzt soweit wäre…”

Ich: “Ahhhh Ja… Und?”

WE: “Na ja, Ich wär jetzt soweit. Es kann losgehen. Ich steh in den Startlöchern. Wo bleibst du, was wollen wir zusammen unternehmen?”

Ich: “Puuuh locker bleiben Wochenende. Hast du mal auf die Uhr geguckt?”

WE: “Ja klar. Hallo? Wochenende! Partytime!!!”

Ich: “Nun mal immer mit der Ruhe, schließlich ist Wochenende…!”

WE: “Ja genau, deshalb ja. Deshalb ruf ich ja extra an.”

Ich: “Ok ja… ähmm was machen wir denn?”

WE: “Ja Party oder wie oder was?”

Ich: “Ja Ja… aber was?”

WE: “Na erstmal schläfst du dich aus und dann komm ich später mit ‘ner Tüte vorbei.”

Ich: (grinsend) “Ner Tüte?”

WE: “…voll mit Brötchen! Genau! Und dann chillst du erstmal und frückstückst ‘ne Runde… Hey ich bin es, dein Wochenende.”

Ich: “Ja Ja OK! Kann ich jetzt erstmal weiterschlafen?”

WE: “Klar kannst du. Penn dich erstmal aus. Ich meld mich später nochmal… Kurz bevor ich mit den Brötchen vorbeikomme. Ok?”

Ich: “OK! Sag mal, was machst du heute Abend?”

WE: Hehe… Ich hab mir schon gedacht das du das fragst. Also hier ist mein Plan: Du Pennst jetzt erstmal noch ‘ne Runde, dann frühstückst du in Ruhe, dann hol ich dich irgendwann ab, wir hören gute Musik, trinken ein zwei Bier, wenn du Lust hast fahren wir gemeinsam zu den Jungs und machen zusammen Musik. Ja genau, nimm den Bass mit, das wird lustig – soll ja gutes Wetter werden, vielleicht schmeißen wir spontan den Grill an, aber das überlegen wir uns dann vor Ort…”

Ich: “Whow, klingt gut.”

WE: “Weiß ich, aber weißt du was das Beste ist?”

Ich: “Neee? Erzähl!”

WE: “Heute Abend gehen wir zusammen noch irgendwohin. Wohin weiß ich noch nicht genau, aber ich weiß ‘ne schöne Frau, die du vorher noch anrufst…”

Ich: “Wochenende, du bist so gut zu mir. Sag mal hast du in sieben Tagen um die selbe Zeit schon was vor?”

WE: “Eigentlich nicht, wenn du willst ruf ich dich dann wieder an.”

Ich: “Gerne, also wenn das wieder so läuft, dann wirklich gerne.”

WE: “Ok, abgemacht, also der Plan für heute steht dann. Ich würd sagen bis nachher.”

Ich: “Jooo! Ich leg mich wieder hin. Also bis gleich.”

WE: “Reinhaun…”

KLICK

Sie sind wieder da!!!

Da wacht man nichtsahnend auf, schleppt seinen noch schlaftrunkenden Körper vom Schlafzimmer in die Küche und wenig später mit einem Kaffee in der Hand von der Küche vor den Computer in das sogenannte Wohnzimmer, startet, fährt hoch, schlürft Kaffee, checkt Mails, kratzt sich in Unterhosen sitzend den (nicht das was ihr denkt) Hinterkopf und ignoriert für eine Weile die Unordnung des gestrigen Abends.
Aufwachen, chillen, in den Tag starten…
Solch morgendliche Rituale kennt und hat wohl jeder. Etwas Musik zum Wachwerden, Mails beantworten, gucken was die Webcomunity so macht, evtl. sogar mal wieder was ins Blog schreiben und so weiter und so weiter.
Die Musik lässt einen angenehm in den Tag gleiten, nebenbei wird gefrühstückt und das Surfen durch das World Wide Web wird mehr und mehr zum Frühsport 2009. Soweit so gut. Denkste.

Sitzen sie mal nichtsahnend in morgendlicher Schlaftrunkenheit vor dem Rechner und blinzeln sich in den Tag, wenn ihnen plötzlich und unerwartet auffällt, das jemand eineinhalb Meter neben ihnen durch ihr Wohnzimmerfenster starrt, und sich unübersehbar zu fragen scheint, wie ein Mensch in aller seelenruhe in Shorts in dieser Unordnung sitzen und auf einen riesige Computerbildschirrm glotzen kann.

Dem Mann vor meinem Fenster und mir ist wohl so ziemlich im selben Moment klargeworden das wir beide etwas gemeinsam haben. Wir beide merken im selben Moment, das wir uns beobachtet vorkommen.
Fehlt nur noch das der Typ mich fragt, ob ich da schon länger sitze und ihm bei der Arbeit zugucke.
Verlegen hebe ich den Kaffebecher hoch und proste dem Mensch auf dem Baugerüst vor meinem Fenster zu.

“Moin”
“Moin”
“Viel zu tun?”
“Geht so.”
“Na denn frohes Schaffen.”
“Jo.”

Genau wegen dieser Art der Komunikation bin ich übrigens gerne Norddeutscher und eigentlich fehlt in dieser Situation nur noch das Ploppen beim Öffnen zweier Bügelbierflaschen und der Flensburger Pilsener Abspann kurz vor der Blende.
Eine Blende aber gibt es im wirklichen Leben nicht und so sitze ich nach wie vor in Unterhosen vor dem Computer und der Mann in blauer Latzhose vor meinem Fenster. Eine Weile tut er so als würde er an meinem Fenster mit einer Silikonpistole irgendwelche Löcher verkitten. Das wird Pfusch. Kannste gleich sehen, denke ich so bei mir, denn wenn man alle drei Sekunden zu mir rüber guckt, natürlich nur um nachzusehen, ob ich noch schaue ob er guckt, kann man sich ja gar nicht auf die Arbeit konzentrieren und wer nur halb bei der Sache ist pfuscht.
Konzentrieren kann ich mich übrigens auch nicht mehr und beschließe mir ersteinmal ein passendes Beinkleid überzuwerfen.
Es ist wirklich zum Mäusemelken. Monatelang hatte ich vor ihnen Ruhe, aber anscheinend machen auch Bauarbeiter Winterschlaf und wachen aus diesem irgendwann wieder auf.
Jetzt also turnen sie wieder auf dem Gerüst vor meinem Haus herum, werden mich morgens aus dem Schlaf holen und tagsüber bei meinem morgentlichen innerwohnlichen Aktivitäten stören.

Beim Anziehen überlege ich krampfhaft was ich gegen diese Ruhestörung unternehmen kann.
Sollte ich doch endlich meinen Gerüstsabotageplan mit der Eisensäge in die Tat umsetzten?
Die Fenster mit alter Zeitung abdecken?
Oder wie immer erstmal Nichts tun und hoffen das sich alles in Wohlgefallen auflöst?

In der Mittagspause wollte ich es wissen, schrieb auf einen großen Zettel die Worte:
“Wer das liest ist doof!” und klebte diesen Zettel von innen an die Scheibe meines Fensters.

Die Antwort kam schneller als mir lieb war und untermalte in drastischer Weise die leisen Vermutungen, das meine kleinen rebellischen Aktionen absolut vergebens sind und von der Übermacht der Bauarbeiter doppelt und dreifach vergolten werden.
Bauarbeiter warnen nicht mit einem Schuss vor den Bug. Nein, meine Bauarbeiter haben ihre chemischen Waffen nicht umsonnst auf dem Schwarzmarkt erworben und so pinseln sie die Fassade meines Hauses mit einer stinkenden Flüssigkeit ein und treiben mich auf diese Weise nicht nur aus dem Bau, sondern mir gleich noch die Tränen ins Gesicht.

“Hey da ist einer der will uns Ärger machen.”
“Ok, räuchert ihn aus!”

10 Minuten später verlasse ich resigniert die Wohnung.

Ok Jungs, für heute habt ihr gewonnen. Aber ich komme wieder! Versprochen!!!

Ein ♥ für Blogs:

Ein Herz für Blogs

Da ich selber verlinkt wurde und somit auf die die Idee aufmerksam gemacht wurde, sie im Grunde echt gut fand und endlich auch mal Flagge gegenüber meinen persönlichen Lieblingsblogs zeigen will:

Hier kommen meine Top Blogs:

Franzi Weil es das erste Blog war das ich kannte (noch bevor ich wusste was Blogs sind) und weil kleine Schwesten eben doch einfach die Größten sind!!!

Basti Ja, in echt heißt der genau wie ich, nur mit Wolf am Ende, aber was mir viel besser gefällt, der Typ ist bekloppt und das mag ich! (PS. auch wenn er mich ‘ne Arschkrampe genannt hat)

Muschisuppe
Weil ich mit Olli schon C64 gespielt habe und sein Blog irgendwann zufällig im Internet gefunden habe…

Kolumnistenschwein aka Textspeier Weil er er einfach gut ist und mich zum schmunzeln bringt.

Cashys Weil mir einer aus meiner Stadt eben doch lieber ist, als ein Basic Thinker von was weiß ich wo her…

vive la reine Keine Ahnung warum… Hmmmmm ;-)

Na ja und dann sind da noch die vielen “Nebenbei Blogs” die ich oft lese, aber die halt auch eher zu den üblichen Verdächtigen gehören.

Na ja und die üblichen Verdächtigen sind: Popkulturjunkie, Pantoffelpunk, Sixtus, Festivalhopper, MC Winkel und eben all die Blogs, die wohl jeder Blogger schon mal gelesen hat und ab und an mal vorbeischaut…

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Aus der Rubrik: T-Shirt Sprüche lügen nicht:

Zugegeben, als Hafenarbeiter von Welt kann man ja beinahe alles tragen. Fest steht jedoch seit diesem T-Shirt, das Hafenarbeiter von Welt zumindest T-Shirt technisch ganz weit vorne sind…

T-Shirt Sprüche lügen nicht