Sie lesen im Archiv von November, 2008
Bitte denken sie sich digitalen Staub und Spinnenweben selber dazu.

Ü-30

Ü-30 ??? Was heißt das schon? Irgendwann sind wir ja alle mal über die magische Grenze hinweg.
Ok, zugegeben Jim Morrison, Hendrix und auch dem k.. k.. k… komischen Kurt Cobaine ist diese Erfahrung erspart geblieben…

Also vor weg: Es war meine erste Ü-30 Party…
Und dazu gesagt: Ich bin noch unter der magischen 30!!!
Wenn auch nicht mehr alt zu weit davon entfernt, aber dennoch…
Ein wenig Wehmut klingt schon mit wenn man sich auf einem mal auf einer solchen Party wiederfindet.
Irgendwann werde auch ich meine einstiegen Idole überlebt haben, aber bis es soweit ist, werde ich das Leben genießen und dem Rock seinen Tribut zollen.
Disco war ja schon immer so eine Sache für sich und eher keine Sache für mich, aber einmal mehr wurde mir klar, das mein Herz nicht so ganz im Tackt dieser Planet Dance Welt schlägt, sondern eher für einen gemütlichen Abend im entspannten Rock Club gemacht zu sein scheint…

Ach himmelherrgottnocheinmal…. verdammte Kacke!

Im Momment habe ich echt einen Lauf:

Erst zerschießt sich mein Rechner aufgrund eines Virus, sämmliche Daten gehen verloren. Der Rechner zickt nach wie vor wie verrückt. Der Virus scheint noch lange nicht aufgeben zu wollen und zu allem Überfluss ist jetzt auch noch meine Karre zum wiederholten male verreckt.

Ok, ich liebäugel ja schon länger mit einem neuen Gebrauchtwagen, aber das jetzt schon wieder meine Mobilität flöten geht, ist einfach zum kotzen.
Ja ok, ihr hattet alle recht. Das mit dem Busunternehmen war eine Schnapsidee.
Ich werde die Busse schweren Herzen verkaufen und mir einen soliden Kleinwagen zulegen. Aber nur solange bis sich meine Finanzen von diesem automobilen Abenteuer erholt haben und ich die gefühlten vierzigtausend für den Traumbus zusammengespart habe…

Mal abwarten…

Virusalarm

Da hat sich doch glatt ein Virus in meinen Rechner eingenistet. Ausgerechnet in die Systemdaten und nahezu alles zerstört was mir auf meinem Computer lieb und teuer war.
Es half nur noch die komplette Auslöschung meiner Daten und meiner gesammelten Werke.
Jetzt ist mein Rechner “nackt”, gerade so wie er damals zu mir gekommen ist. Alles futsch. Die Musiksammlung, die Fotos und halt alles was sich auf meiner Festplatte so angesammelt hatte.
Wirklich ärgerlich, jedoch unumgänglich, denn sämtliche Virenprogramme hatten versagt.
So etwas wünscht man sich wirklich nicht jeden Tag…

Ich könnt kotzen!

Max Payne

Der zweiteilige Videospiel Klassiker feiert sein Debüt auf der Leinwand und selten wurde ein Film bisher so kontrovers unter den Nerds im Internet vorab diskutiert wie dieser.

Max_Payne, ein Cop, der den Mord an seiner Freu und seinem Kind aufklärt. Verrat, eine geheimnisvolle Droge, Rache, Gewalt und Aktion. Schießereien gekonnt in Szene gesetzt.
Was in den beiden Teilen des Spiels tagelang fesselt und durch spannende Zwischensequenzen motivierend nach und nach eine verzweigte Story erleben lässt, kommt auf der Leinwand zunächst eher fad daher.
Sicherlich eine von Zahlreichen Videogameumsetzungen die weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Aber dennoch. Für Freunde des Spiels, ein Film den man sich ruhigen Gewissens ansehen mag. Und nicht nur für Fans des echten Max Payne. Meiner Meinung nach, besetz Mark Wahlberg die Rolle des Noir-Antihelden wirklich gut.
Er verbindet die Charaktere des ersten und zweiten Teil des Games. Sah man Max Payne sich, im ersten Teil des Spiels, noch mit diabolisch grinsender Fratze durch die Level ballern, wirkte er im zweiten Teil glatter, mehr wie ein Großstadtcop, mit längeren Haaren, längerer Lederjacke, runderem Gesicht, irgendwie legerer und nicht ganz so dem Wahnsinn verfallen wie noch im ersten Spiel. Große Teile der Spielerschaft wetterten damals über dieses veränderte Aussehen ihres Protagonisten. Die Qualität des zweiten May Payne Teils besänftigte sie jedoch.
Mark Wahlberg wirkt wie eine Mischung aus beiden Teilen. Mal gefühlvoll, dann versteinert und gegen Ende des Films immer öfters mit einem diabolischen Grinsen auf den Lippen. Man ihm die Rolle des Max Payne glaubhaft ab.
Nicht zuletzt da Mel Gibson vorab oftmals als Idealbesetzung für diesen Streifen angepriesen wurde, beweist sich in meinen Augen ein vergleichsweise unverbrauchter Mark Wahlberg als die bessere Wahl. Obwohl, ein wenig abgewrackter währe schon noch gegangen…

Dennoch kommt der Film nur sehr langsam in Fahrt.
Zwar erkennt man als Kenner der Spiele Teile die Grundstory, mehr als eine Anlehnung an ein überaus erfolgreiches Videogame ist es jedoch nicht geworden.
Die Neo Noir Elemente sind gut umgesetzt. Da gibt es nichts. Das Spiel wurde dadurch zum Kult und auch der Film verfolgt in diesem Punkt ernsthafte Ambitionen
Max Payne ist darüber hinaus aber auch ein third person shooter. Es währe so einfach gewesen diese Perspektive mit der Kamera einzufangen um mehr Shooter Elemente einzubauen. Mehr Gewalt und mehr krachende Kampfsequenzen hätten diesem Film sicherlich gut getan, denn das ist es was einen Max Payne eben ausmacht und genau das ist es, was man bei einer Umsetzung dieses Film eigentlich erwartet hätte und kläglich vermisst.
Ein paar gute Szenen gibt es sicherlich. In denen hechtet Max mit den Ballermännern durch den Kugelhagel. Ein Aktionfeuerwerk wird es dennoch nicht. Man erwartet regelrecht, dass Mr. Payne zum Ende hin alles in Schutt und Asche legt.
Aber er tut es nicht und genau das ist es was dem Film so fehlt.
Es fehlt irgendwie an Konsequenz.
Schade!

Mein Fazit:

Kann man gucken, muss aber auch nicht unbedingt.
Den große Erwartungen wird dieser Film wohl nicht gerecht.
Dennoch unterhaltsame 99 Minuten Kino

Ich installiere lieber wieder die Games auf dem PC und schieße mich selbst durch die Level.
Macht wesentlich mehr Spaß als der Film und rockt einfach!

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Nachtschicht:

Ich muss mir das jetzt einfach mal schönreden:

Das Tolle ist, wenn man um 18 Uhr aufsteht und der Tag beginnt, kann man zum Frühstück die Simpsons gucken. Danach, sozusagen am Vormittag, wenn man im Haushalt so Sachen erledigt, braucht man keine langweiligen Talkshows gucken. An Nachtschichtnachmittagen hat man an seinem Vormittag die 20.15 Uhr Spielfilme zur Unterhaltung. Klasse Fernsehprogramm, wenn für einen der Tag etwas später beginnt.
Nach ‘nem spannenden Film geht man arbeiten und schlägt sich gemeinsam mit den Kollegen die Nacht um die Ohren.
Soweit so gut.

Was mich jedoch wirklich stört, ist die Tatsachen, das wohlverdiente Feierabendbier um 6.30 am morgens zu trinken.
Das sind Dinge, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde…

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Ficken?

(ab 18)
Lesen sie diesen Beitrag aufmerksam bis zum Ende und verzeihen sie bitte diesen Titel. Wer hier in meinem Blog aufmerksam mitlist, der sollte wissen, das die wenigen sexuell anmutenden Blogeinträge doch eher hurmorvoller Natur sind.

Da jedoch in letzter Zeit mehr und mehr Google Hits in Wirklichkeit nicht meine geistigen Orgasmen suchen, sondern vielmehr nach einschlägige pornographischen Inhalten verlangen, möchten ich dem geneigten und vor allem geilen Internetsucher einen kleinen Tipp geben.
Hier auf diesem Blog wird selten bis gar nicht über “Tittenbesahmung” und “ficken in Bremen” geschrieben. Nein, hier geht es nicht um Sex mit Tieren und auch nicht um Ficken auf Malle.
Lecken, Lutschen und auch die häufig gebrauchten Wörter “ficken im Urlaub” weisen nicht auf eine einschlägige Internetseite mit Pornographischen Inhalten. Hier geht es um mich, mein Leben, meine, na sagen wir mal, eigensinnige Lebensart, Musik und der Suche nach dem was mir für den Moment wichtig erscheint. Normaler Blogalltag, aber wenig Porno.

Sorry, dafür.

Warum Google und sonstige Suchmaschinen dennoch so oft auf mein Blog verweisen, wenn jemand im Internet nach Sex sucht, ist mir ebenso ein Rätsel wie dem geneigten und vor allem geilen Internetbenutzer.

Dennoch!!! Wer dann doch nicht so sehr auf mein Blog steht und statt dessen lieber andere Meschen beim Verkehr in allen denklichen Spielweise und auf allen denklichen Spielwiesen erleben möchte, dem sei die Internetpräsenz von youporn ans Herz gelegt.
Dort bekommt ihr was ihr sucht. Ja, genau bei Youporn!!!

Klickt hier wenn ihr geil seit, aber verlasst endlich mein Blog ;)
Es interessiert euch doch eh nicht wirklich…

PS.
Bei allen seriösen Leser *zwinker*zwinker* möchte ich mich für diesen Abschweif entschuldigen.
Ich lösche täglich unzählige Pornospamkommentare, eine ungleich höhere Zahl filtert der Spamfilter unermüdlich für mich weg. E-mails mit der Bitte Viagra und Potenzsteigernde Mittel zu kaufen lese ich nie und auch wenn sich ab und an mal eine Mail mit der Anpreisung von “schwanzvergrößenden Arzneimitteln” an meinem Spamfilter vorbeischummelt, findet diese ebenfalls recht bald ihren Weg in den Papierkorb.
Wie gesagt, hier findet ihr “nur” verbalen Unfug. Echter Sex beschränkt sich auf mein Privatleben. Wer wixen will, sucht besser wo anders…
Für alle anderen geht es demnächst ganz normal weiter.

Danke!


Sprachliche Auffälligkeiten beim Autoverkäufer:

Autoverkäufer: “Das ist echt Top Wagen.”

BeastyBasti:
“Ja schon, was hat der denn so?”

Autoverkäufer: “Nix hat der. Alles Top in Ordnung.”

BeastyBasti: “Nee, ich mein so Austattungstechnisch.”

Autoverkäufer: “Alles was du brauchst: Servo, Zentralverriegelung und sogar Klima.”

BeastyBasti
: “Ahhh, Klima. Ist in Zeiten des Klimawandels ja gar nicht so schlecht sein eigenes zu haben.”

Autoverkäufer: (guckt komisch)

BeastyBasti:
“Was sonnst noch?”

Autoverkäufer: “Das ist echt Top Wagen. Erste Hand, Scheckheft…”

BeastyBasti:
“Keine Schecks. Ich zahl bar.”

Autoverkäufer: “…und der hat nur Fünfundsechzigtausend runter.”

BeastyBasti:
“Runter?”

Autoverkäufer:
“Ja runter. Nur Fünfundsechszigtausend runter.”

BeastyBasti: “Runter? Wenn man mal genau drüber nachdenkt müsste es doch heißen, der hat Fünfundsechzigtausend drauf, oder?”

Autoverkäufer: “Wieso? Sagt man doch so, runter.”

BeastyBasti: “Na ja, aber wenn der die runter hat, dann impliziert das ja, das er mal eine Anfangslaufleistung von soundso vielen tausend Kilometern hatte und davon hat er jetzt Fünfundsechzigtausend runter.”

Autoverkäufer: “Ok, ich geh beim Preis 200 runter.”

BeastyBasti: “Genau das mein ich. Du hast ‘nen Anfangspreis und jetzt hast du 200 runter. Beim Kilometerstand hast du am Anfang Null und dann gehts nur noch rauf auf den Kilometerzähler und nicht mehr runter. Demnach müsste es heißen, der Wagen hat Fünfundsechszigtausend drauf und nicht runter.”

Autoverkäufer: (guckt komisch, dann zögerlich) “Das ist echt Top Wagen.”

BeastyBasti:
“Ja, aber der hat Fünfundsechzigtausend drauf.”

Autoverkäufer: “Ja, aber das ist doch nix für so ‘nen Wagen.”

BeastyBasti: “Nix, ist ja nun auch wieder untertrieben. Nix währen Null, Fünfundsechzigtausend sind Fünfundsechzigtausend, das ist mehr als einmal um den Äquator.”

Autoverkäufer: “Ja, aber nicht zu Fuß, sondern in ‘nem echten top Wagen.”

BeastyBasti: “Gutes Argument.”

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Freundliches:

Wenn man die Augen offen hält, entdeckt man doch immer wieder nette Dinge in seinem Alltag.
So lief mir zum Beispiel neulich diese freundliche Hinweisbeschriftung auf einem meiner Arbeitsplätze über den Weg:


irgendwie nett oder?

Jacke wie Hose:

So ganz der modische Mensch bin ich ja nicht gerade. Zumindest nicht, wenn man das, was sie einem in den ganzen Klamottenläden so als Mode verkaufen wollen, als Maßstab nimmt.
Nein, da bin ich doch eher Individualist, trage weder weiße Turnschuhe noch weiße Hosen, keine Pullis mit übergroßen Firmenlabel und ich würd auch nicht im Traum auf die Idee kommen, bei meinen beiden Poloshirts die Kragen nach oben zu klappen.
Ok, wer es mag, soll es tragen. Hochgeklappte Kragen find ich klasse. Da erkennt man wenigstens sein Gegenüber und weiß auf einem Blick bescheid.

Also wie gesagt Mode hin oder her. Irgendwie habe ich da im Laufe der Jahre meinen eigenen Stiel entwickelt.
Used, Vitage und destroied look? Joar, irgendwie schon. Jedoch sind das bei mir eher Zeichen der Zeit als Zeichen von modischen Bewusstsein.
Nichts gegen die Mode und so, aber das was einem da momentan so als Mode verkauft werden soll, kann oftmals in Qualität und Stilsicherheit bei mir nicht punkten.

Warum gibt es eigentlich neuerdings nur noch diese komischen Lederjacken mit Stoffbündchen an den Ärmeln und unten am Bund?
Ich meine die sind ja nicht wirklich neu, aber scheinbar aktuell so ungemein angesagt, das sie so gut wie alle anderen coolen Jacken aus den Regalen verdrängt haben.
Tapfer dagegen halten nur noch die letzten unverkauften Armyjacken. Jedoch auch nur noch die mit so überzogenem Aufdrucken und Stickereien, das sie wohl bald verschenkt werden müssen. Wer schon immer mal übergroße, gestickte Adler auf seiner Jacke tragen wollte, kann jetzt getrost zugreifen. Alle anderen warten doch eher auf die nächste Modewelle.
Ja ich weiß Mode und so, aber nur noch diese Jacken zu verticken kann doch dem Einzelhandel auch nicht dienlich sein. Wo bleibt den die Individualität, wenn plötzlich alle mit den selben Klamotten rumrennen?
Wo sind denn eigentlich die ganzen cool geschnittenen Jacken abgeblieben? Halt die die es noch nicht als billig Variante in jedem dritten Laden gibt?

Hmmm, vielleicht ist es mit der Mode auch nur so, wie es schon immer war:

Eine kurzfristige Äußerungen des Zeitgeistes, Scheiß egal wie billig. Hauptsache neu.
Und irgendwie immer zyklisch.

Hatten wir nicht vor kurzem noch 60th, so mit Schlag in der Hose und tief in der Hüfte sitzende Jeans? Das war doch mal cool. Jetzt etwas 70th? Kommt dann bald Disco zurück? Und danach?
Wird Grunge jemals wieder in sein? Alte Baumwollhemden doch nicht wegschmeißen?
Und dann? Hip Hop? Ach du schreck….

Ich glaube ich bleibe auf der Suche nach der neuen Lieblingsjacke erst einmal zurückhalten. Solange bis sie mir von ganz alleine über den Weg läuft.

Vielleicht überstehe ich dann einmal mehr eine dieser Modewelle…

Petri Heil!