Sie öffneten die digitale Schublade ‘Internet’
Abgesehen von den folgenden Einträgen liegt darin auch noch eine Menge digitaler Staub.

böser böser Basti

Mein Tag im Netz begann mit einer merkwürdigen Mail. Einer Mail des sozialen Netzwerkes Facebook:

Du hast ein Profilbild hochgeladen, das gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt. Das Bild wurde entfernt. Facebook gestattet das Posten von Fotos nicht, die Individuen oder Gruppen angreifen, sowie Nacktheit, Drogenkonsum, Gewalt oder andere Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen enthalten. Diese Regelungen wurden eingerichtet, um sicherzustellen, dass Facebook auch weiterhin ein sicheres und vertrauenswürdiges Umfeld für alle Nutzer – einschließlich der zahlreichen Kinder, die diese Seite benutzen – zur Verfügung stellt.

Die armen Kinder die dieses Bild ansehen mussten. Liks sehen sie übrigens das kleine Foto um das es sich handelte …und mal ganz im Ernst und unter uns. Ich habe auf Facebook schon Gesichter gesehen, die zeigten deutlichere Anzeichen von Drogenkonsum auf und ja, sie waren allesammt nackt! Wenn ich also mit diesem Foto gegen die guten Sitten, gegen Anstand und Moral verstoßen haben sollte, dann tut es mir aufrichtig leid. Oder vielleicht doch nicht?
Bleibt eigentlich nur noch eine Frage zu klären. Wohin um alles in der digitalen Welt ist mein Bild jetzt verschwunden?

Herr Zuckerberg, ich verlange Antworten!

Tags: , , , , ,

Bazaaria – Die Tausch- & Verkaufsplattform im Internet


[Trigami-Review]

Nein, Bazaaria ist kein asiatischer Kampfschrei, sondern eine Tausch- & Verkaufsplattform im Internet. Auf dieser können private Nutzer ihre Gegenstände kaufen, verkaufen und sogar tauschen.
Vieles, was man bisher von namhaften Verkaufsplattformen im Internet kennt, macht Bazaaria ein wenig anders. Sehr zum Vorteil der Käufer und Verkäufer, den Bazaaria spricht ganz bewusst private Nutzer und keine Powerseller an. Handeln und pfeilschen sie um den Verkaufspreis, oder bieten sie einen Gegenstand zum Tausch an. Hier geht es zu wie auf dem Basar? Richtig! Das ist das Konzept. Bazaaria
Wie auf dem Basar wird auf dieser Plattform um den Verkaufspreis verhandelt. Das alles ohne Zeitlimits oder Mindestpreise. Die letzte Entscheidung über den Verkaufspreis trifft der Verkäufer.
Wenn ein Gegenstand verkauft wird, entsteht dabei eine verkaufspreisabhängige Gebühr. Übrigens die einzige Gebühr die Bazaaria erhebt. Reine Tauschgeschäfte sind absolut kostenlos. Es gibt keine versteckten Gebühren und auch das Einstellen eines Gegenstandes kostet keinen Cent.
Einen weiteren Vorteil bietet Bazaaria durch seinen speziellen Treuhänderservis. Dieser bietet für die Abwicklung eines Geschäfts für Käufer und Verkäufer eine höhe Sicherheit.
Wird ein Verkauf abgeschlossen, bezahlt der Käufer den entsprechenden Betrag direkt bei Bazaaria. Die Kontodaten des Verkäufers werden somit nicht an Dritte weitergegeben. Der Geldeingang wird vor dem Verschicken sichergestellt und nachdem der Gegenstand beim Käufer angekommen ist, leitet Bazaaria, nach einer Prüffrist von 48 Stunden, das Geld an den Verkäufer weiter. Das Handeln auf Bazaaria wird dadurch so einfach und sicher wie möglich gehalten und Betrugsfälle praktisch ausgeschlossen.

Klingt interessant? Na dann sehen sie sich ersteinmal die eingestellten Gegenstände an.

Das Angebot wächst ständig. Egal ob Bücher, Computer, Spiele, Klamotten oder Omas alten Deckenlampe. Auf dem Marktplatz zum Handeln finden sie was das Herz begehrt und werden los, was auch immer sich bei ihnen angesammelt hat. Flohmarkt im Zeitalter des Web 2.0 könnte man meinen, denn auf einem Webbasar im Internet handeln sie kostenlos, sicher und vor allem mit ein paar Mausklicks bequem von zu Hause aus. Probieren sie es aus. Schauen sie sich das Angebot auf bazaaria.com in Ruhe an und wenn etwas für sie dabei ist, registrieren sie sich.
Vielleicht haben sie ja schon bald ein paar Tassen mehr im Schrank. Getauscht, versteht sich. Gegen einen von ihnen eingestellten Gegenstand.

Klimawandel im Web 2.0

Warme Sonnenstrahlen, gleißend helles Licht, blauer Himmel… Es ist wiedereinmal Frühling geworden.
Was dies bedeutet, muss ich mit Sicherheit nicht erklären. Jetzt kommt sie wieder diese Zeit, in der man unverständliches Kopfschütteln erntet, wenn man seine Freizeit vor dem heimischen Computer verbringt, anstatt draußen mit den anderen Kindern zu spielen.
Ja, jetzt beginnt sie wieder. Die aktive Zeit. Die mit der vielen Bewegung, der bewussteren Ernährung, womöglich sogar kombiniert mit Sport. Jetzt wo das schöne Wetter wieder da ist, sollte man dringend mal wieder rausgehen und dieses sogenannte schöne Wetter gefälligst auch genießen. In den Parks, auf den Balkonen, an den Seen, in der Natur oder wo es einen auch immer bei diesem sonnigen Wetter hinverschlägt.

Früher war dies für alle Freunde des Internet eine segensreiche Zeit. Eine, in der man zwar wegen seiner nicht vorhandenen Hautfärbung, die vor allem in kurzen Hosen wunderbar zur Geltung kam, den belustigten Kommentaren der Nichtonliner ausgesetzt war, aber eben auch eine, in der es angenehm ruhig im World Wide Web wurde.
Wärend der Großteil der Bevölkerung vergnügt unter freiem Himmel auf einer Decke lag und ordentlich Sonne tankte, hatten die Ureinwohner der sozialen Netzwerke ihr geliebtes Internet endlich wieder für sich. Etwa ab 20° Außenthemperatur, bemerkte man eine deutliche Tendenz zur Offlineaktivität und mit jedem weiteren Grad Themperaturanstieg wurde deutlicher, wer zu den ganz hartgesottenen Computerfreaks gehörte und wer nicht.
In den Chatrooms der sozialen Netzwerke, in den Foren und den unermesslichen Weiten der Bloglandschaft wurde es ruhiger. Angenehm ruhiger und die Qualität der Beiträge und Postigs stieg merklich.
Selbst in Browsergames konnte man in Ruhe schalten und walten, denn die vielen Gelegenheitsspieler nahmen eine Auszeit.
Die Fraks und Nerds waren wieder unter sich und niemand störte sich daran.
Seit das Internet jedoch mobil geworden ist, scheint die Schönwetterpause jedoch vorbei. Statusmeldungen mit 140 Zeichen, Fousquare Postings und Fotos von Außenaktivitäten wohin das Auge der Handykammera schaut.
Fotos von Eisbechern verdrängen sogar die beliebten Katzenbilder im Googleranking. Vorbei mit der Ruhe an heißen Tagen. Vorbei mit den gemütlichen Stunden vorm Rechner ohne all die Sonnenanbeter.
Ja, die zunemende Mobilität des Internet hat im Web 2.0 vieles verändert.
Den echten Nerd erkennt man bald wohl nur noch am Netbook neben der Standmatte…
Bleibt wohl nur zu hoffen, das die günstig bei eBay erstandenen Sonnencreme nicht die Tastatur verklebt.

Tags: , , , , ,

Computerprobleme:

Nachdem ich nun seit mehreren Stunden vor Computerproblemen gesessen und schlußendlich vor lauter Verzweiflung via Twitter einen vermeintlichen Computerexperten zu Rate zu ziehen versuchte, lege ich mein Vorhaben vorerst auf Eis und vertage das ganze auf einen anderen Tag.
Lachen sie ruhig… nachdem ich meinen qualmenden Kopf nun eine gefühlte Unendlichkeit lang, gegen die Schreibtischplatte schlug, fiel mir zwar keine Lösung für mein Computerproblem, dafür jedoch eine kleine Geschichte, meines Lieblingskabarettisten Horst Evers ein:

Computer Probleme

Hören sie sich das ruhig mal an und wenn sie dabei genauso ertappt schmunzeln wie ich gerade…
Na dann…

Tags: , , , , ,

Musiktipp am Montag: restorm.com

[Trigami-Anzeige]


Ein Musiktipp am Montag und es wird keine Band oder ein Konzert vorgestellt?
Ja, einige aufmerksame Blogleser werden sich jetzt zu recht wundern, aber irgendwoher muss man seine Infos über Konzerte und tolle neue Bands ja auch herhaben. Musikplattformen bieten da eine gute Möglichkeit seine Lieblingsbands im Auge zu behalten und mit neuesten Infos rund um seinen persönlichen Musikgeschmack versorgt zu werden.
Restorm.com ist eine von diesen Musikplattformen im Internet. Seit 2007 vernetzt sie von Zürich aus die verschiedenen Interessengruppen im Musikbereich.
Bands, Labels, Konzertveranstalter und Musikliebhabende aus Schweiz, Deutschland und Österreich präsentieren sich auf restorm.com, vernetzen sich untereinander und tauschen Meinungen sowie Inhalte aus.
Die Anmeldung ist dabei kostenlos. Egal ob man sich als Musikliebhaber anmeldet, um neue Bands zu entdecken, an Verlosungen teilnimmt, um CD oder Konzerttickets zu gewinnen oder einfach um ein paar neue Freunde mit gleichen Interessen zu finden, oder ob man als Band, Label oder Veranstalter auftritt, um professionell sich und sein Angebot zu präsentieren. Man zahlt nichts! Das Angebot kostet für alle gleich viel. Nichts!
Und das, obwohl man viel Gewinnen kann. Bei restorm.com liegt der gegenwärtige Fokus insbesondere auf Medienkooperationen, die es den Bands ermöglichen ihr Schaffen noch besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Derzeit sucht beispielsweise DIESEL:U:MUSIC über restorm nach einer Band für einen Showcase in London. Einer Band auf restorm.com wird also demnächst die Ehre zu Teil ihren Proberaum zu verlassen und stattdessen ins Scheinwerferlicht der Musikindustrie zu trehten.
Auch stellt restorm.com jede Woche exklusiv die Band der Woche vor, verlost Auftritte und begehrte Slots auf Festivals unter den Bands und sorgt für zusätzliche, kostenlose Werbung, indem sie die CD’s der Künstler unter die angemeldeten Mitgliedern verlost.

Alles in allem eine richtig runde Sache. Mir persönlich gefällt besonders die Möglichkeit mehrere Accounts zentral über eine Anmeldung verwalten zu können. So kann man nämlich seinen privaten Account und den seiner Band, seines Labels und diverse Bands des Labels mit nur einer Anmeldung verwalten.
Auch gut, das man Updates und News z.B. über Twitter oder Facebook erfahren kann. Zeitgemäße vernetzung im Web 2.0 sag ich da nur und kann jedem Interessierten wirklich nur nahelegen dort mitzumachen.

So mag ich Twitter: geistreich!


Twitter, Humor, lustige Tweets



(via) (via) (via)



Tags: , , , , , , ,

Rette deine Freiheit

Vor Kurzem noch kursierte sein Video Du Bist Terrorist durch das Internet und sorgte für angeregte Diskussionen. Nun meldet sich Alexander Lehmann erneut mit einem Kurzfilm zu Wort.
Seit gestern kann man bei youtube den Clip “Rette die Freiheit” ansehen und auf der Seite www.rettedeinefreiheit.de erfährt man weiteren Hintergünde zu diesem Film, der von Alexander Lehmann als Antwort auf die nicht nachvollziehbare Politik der Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren angekündigt wurde.

Ruhig mal anschauen. Schadet wirklich nicht!


Sprüche zum Internet:

Das Internet, ein Buch mit sieben Siegeln? Großes Mysterium unserer Zeit? Segen oder Fluch? Ärgerlich, das so etwas Umfassendes, wie das Internet auch noch mit so etwas Kompliziertem wie der Benutzung eines Computers einhergehen muss…

Aber für ein paar schöne Zitate und Sprüche hat es zumindest gereicht:

  • Das Internet? Gibts diesen Blödsinn immer noch?

    Homer Simpson, Sicherheitsinspektor im Kernkraftwerk Springfield

  • Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.

    Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, im März 2007

    (weiterlesen…)

Lesenswert: Internet – Manifest

Wirklich empfehlenswert ist die gemeinsame Veröffentlichung von 15 im Netz bekannten “Internet Machern”. Unter ihnen z.B. Markus Beckedahl von “Netzpolitik.org“, “Bildblog“-Gründer Stefan Niggemeier, der “Elektrischer Reporter” Mario Sixtus, “Handelsblatt“-Redakteur Thomas Knüwer, Blogger Johnny Haeusler vom “Spreeblick” und nicht zuletzt Sascha Lobo.
Formuliert wurde ein Manifest, mit insgesammt 17 Behauptungen, wie Journalismus heute, also in Bezug auf das Internet, funktioniert.


Das Internet-Manifest

www.internet-manifest.de

Unbedingt mal vorbeischauen. Wirklich lesenswert!

(weiterlesen…)

Tags: , , , ,