Sie öffneten die digitale Schublade ‘Die besten Storys schreibt das Leben (oder BeastyBasti)’
Abgesehen von den folgenden Einträgen liegt darin auch noch eine Menge digitaler Staub.

Der Urlaubsantrag:

Urlaubszeit und ein Hochsommer, wie er im Buche stand. Themperaturen um die 30° und vor meinem Schreibtisch staute sich die Hitze.
“Du Basti.” sagte meine Kreativität zu mir.
“Ja?” fragte ich zögerlich und schaute von meinem Schreibtisch zu ihr auf.
“Du Basti ich glaube ich nehme mir mal ‘ne Woche frei und fahre in den Urlaub.”
“Was?”
“Ja, schön mal ‘ne woche in den Urlaub. Ist doch Sommer und Urlaubszeit. Ich glaube ich fahre mal ‘ne Woche weg. Luftveränderung und so.”
“Das kannste nicht machen. Ohne dich bin ich doch völlig aufgeschmissen.”
“Bist du doch so auch. Wie lange sitzt du jetzt schon vor deinem Schreibtisch und hast nicht eine vernünftige Zeile geschrieben?”
“Was ja wohl nicht alleine meine Schuld ist. Was soll ich denn machen, wenn meine Kreativität in Gedanken irgendwo am Strand liegt.”
“Dich selbst mal anstrengen?”
“Ach komm schon…”
“Na wie auch immer, ich nehme mir ‘ne Woche frei und fahre in den Urlaub. Hier ist der Urlaubsantrag.”
“Wo hin solls denn gehen?.”
“Irgendwo ans Meer. Seele baumeln lassen und so…. ach und übrigens…”
“Was?”
“Wenn du den Antrag schon ausfüllst, dann bitte gleich noch einen für die Inspiration, den Einfall und für die Muse. Die wollen mitkommen.”
“Ach was?”
“Ja, zwei Doppelzimmer sind günstiger und wir wollten schon länger mal zusammen wegfahren.”
“Also wenn das so eine Art Betriebsausflug werden soll, dann würde ich gerne mitkommen.”
“Och neee lass mal, wir fahren lieber mal alleine und erholen uns.”
“Aber euch ist schon klar, das ich ohne euch ziemlich aufgeschmissen bin.”
“Ja!”
“Ja?”
“Aber du kannst die Zeit ja nutzen und selbst mal wegfahren. Oder du räumst in der Zwischenzeit den Schreibtisch auf.
“Ja schon klar. Eine Woche lang, aber ich bekomme die Zeit schon rum. Ihr werdet schon sehen und dir, der Muse, dem Einfall und der Inspiration wünsche ich ganz viel Spaß. Erholt euch gut und chremt euch immer ordentlich ein, wenn ihr in die Sonne geht.”
“Klar Basti. Und jetzt guck nicht so traurig. Wir schreiben dir auch ‘ne Karte.”
“Na klar.”

Eineinhalb Wochen Später erreichte mich dann tatsächlich eine Postkarte aus Koxainien. Eine hübsche kleine Insel mitten im Nirgendwo. Ich selbst hatte die Insel vor Jahren einmal besucht, aber dies war eine andere Geschichte….
Auf der Karte stand:

Lieber Basti, das Wetter ist wirklich super hier und die Kreativität, der Einfall, die Inspiration und ich erholen uns prächtig. Schade das du nicht mitgekommen bist. Hätte dir hier wirklich gut gefallen. Wie auch immer, wir bleiben noch eine Woche länger und hoffen, das du gut zu hause zurecht kommst.
Lieben Grüße und ‘nen dicken Kuss

Deine Muse

Ein kleiner Schwank aus meiner Jugend: Teil 1

Da der Olli und ich nun scheinbar ein klein wenig aus dem Nähkästchen unserer glorreichen Zeit der Jugendsünden plaudern, möchte ich mit einer Geschichte aus meiner Schulzeit beginnen. Wie Olli bereits andeutete, gab es da eine Storry mit der Hand, aber auch eine (wie ich bereits andeutete), welche von einer Phase handelt, in der ich mich wehement weigerte meine Mathehausaufgaben anzufertigen. Eine etwa drei Jahre lange Phase, voll stoischer Dickköpfigkeit, hartnäckigem Zerren um den Platz am längeren Hebel und vor allem aber einer gehörigen Portion notorischer Faulheit. Ja, ab der 8. Klasse weigerte ich mich wehement meine Mathehausaufgaben zu machen. Mal abgesehen von einer kurzen Phase in der mich meine Eltern zu einem sündhaft teuren Nachhilfelehrer schickten, bin ich damit auch ganz gut durchgekommen.
Wie es dazu kam, sollte ich jedoch besser von vorne erzählen, denn alles begann tatsächlich mit einem kleinen, jedoch folgenschweren Stromschlag an meinem ersten Schultag in der Realschule.
Wir alle waren damals neu an dieser Schule. Zuvor gingen wir zur Grund- und Orientierungsstufe, welche in einem anderen Schulkomplex, etwa 2 Kilometer entfernt lag. Downtown sozusagen, aber das gehörte nun der Vergangenheit an. Ab jetzt gehörten wir zu den Großen. Wir verließen die wohlbehühtete Orentierungsstufe und besuchten von nun an die Sekundarstufe I. Je nach Empfehlung. Entweder fürs Gymi, für Haupt, oder eben Real. Eine Gymnasiale Laufbahn hätte mir wohl aus heutiger Sicht eine Menge Zeit gespart, aber Umwege erhöhen ja bekanntlich die Ortskenntnis. Von all dem ahnte ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nichts. Meine Prioritäten lagen da vorerst anders. Auf dem Gymi war ja schon schon meine große Schwester und da meine Mutter obendrein auch noch im angrenzenden Gymnasiumsinternat arbeitete und unsere Familie zudem eine der dortigen Dienstwohnungen bewohnte, konnte meine zukünftiger schulischer Wirkungskreis gar nicht weit genug von all dem entfernt sein. Also empfahl ich mich seinerzeit für die reale Variante auf der Haupt- und Realschule am Mühlenberg. Uptown sozusagen. Beide Schulformen waren in einem Gebäude zusammengefasst, auf dem höchsten Punkt des kleinen Ortes, mit Seeblick und in einem zweckmäßig gehaltenen Neubaukomplex. So wie man das kennt. Schulhof, Schulgebäude mit einem Obergeschoss, Alufenser, Sportplatz und angrenzende Turnhalle. Für uns war das alles neu und aufregend. Noch waren wir ja die Kleinen, aber eben ab heute zusammen mit den Großen und irgendwann, soviel stand schon mal fest, würden wir die Großen sein. Würden auch mit dem Moped zur Schule fahren, auf dem Pausenhof mit Mädchen rumknutschen und all die coolen Sachen machen, die die Großen eben den ganzen Tag so machen.

Damals an unserem ersten Schultag lehrnten wir auch schon etwas. Nämlich unseren Klassenlehrer kennen. Klassenlehrer hieß in unserem Falle auch Mathe-, Erdkunde- und Sportlehrer. Vollbärtiger Typ, der Genauigkeit beim Rechnen forderte, einem Geographie durch fleißiges Auswendiglernen näherbrachte und im Sport Disziplin verlangte.
K.Z.T.T. pflegte er stehts zu sagen und meinte damit KonZenTraTion. Seine Lehrmethoden und pädagogischen Ansätze sollten wir jedoch erst später kennenlernen. Zunächst galt es am ersten Schultag sich gegenseitig kennenzulernen, den Stundenplan zu erhalten und das Schulgelände zu checken. Dafür führte uns unser Klassenlehrer zunächst durch das Gebäude. Der Klassenlehrer erklärte und wir trotteten in losen Gruppen hinterher und sahen uns alles genau an. Ich hielt mich dabei jedoch eher an Carsten. Carsten war neu in unserer Truppe. Ihm hatte die 7. Klasse so gut gefallen, das er sie gleich noch einmal besuchte. Oder besuchen musste. Wie auch immer. Seine Ausführungen bezüglich der Begebenheiten des Schulgeländes fand ich sehr viel spannender als die unseres neuen Klassenlehrers. Schwadronierte dieser minutenlang über die Örtlichkeiten von Bio- und Chemieräumen, erklärte uns Carsten wo man die geheimen Raucherecken finden konnte, wo und wie man am besten auf dem Schülerklo Bücher und Spickzettel für Klassenarbeiten versteckte und lauter so Zeug. Carstens Ausführungen boten weit aus bessere Unterhaltung als die meines neuen Lehrers. Mit einem solchen Witzbold in der Klasse versprach es eine angenehme Schulzeit zu werden. Seltsamerweise finden die Rabauken und Quatschköppe immer recht schnell zusammen. Irgendwie haben die für so etwas ein Auge. Unser neuer Klassenlehrer schien für solcherlei Dinge allerdings auch ein Auge zu haben. Jedenfalls behielt er Carsten und mich im selbigen, denn auch ihm blieb nicht verborgen, das sich unter seinen neuen Schützlingen zwei erstklassige Entertainer befanden. Zwei die es verstanden, den übrigen Klassenkammeraden bessere Unterhaltung zu bieten, als er es mit seinem Lehrstoff je tun könnte.
Besonders deutlich wurde dies, als uns unser Klassen-, Mathe-, Erdkunde- und zukünftiger Sportlehrer von der Turnhalle zum Kunstrasenbolzplatz führte. Er erklährte: Kunstrasenplatz, kleine Fußballtore, Basketballkörbe blablabla irgendwas mit schönem Wetter, großer Spaß, blablabla…. Langeweile pur. Carsten hingegen, erklärte mir die wahren Vorzüge dieses Kunstrasenplatzes. Wenn man nämlich seine Turnschuhe auf dem Kunstrasen hin und her rieb, wurden diese elektrisch aufgeladen. Sobald man nun mit dem Finger, die Haut eines seiner Mitschüler berührte, machte es Briezzzzz und man bekam schön eine gewischt. Als mir Carsten dieses am meinem Arm demonstrierte, muss ich wohl laut “Whaggg” oder etwas Ähnliches von mir gegeben haben. Entweder vor Schreck oder aber vor Begeisterung. Unserem Lehrer entging dies Ausruf natürlich nicht und wir ernteten einen ersten bösen Blick und eine erste Ermahnung – Weitere sollten folgen.
Diesen grandiosen Elektriktrick wollte ich natürlich sofort selbst ausprobieren. Am Bein einer meiner neuen Mitschülerin. Ihr kurzer Rock und ihre Schenkel sahen einfach zu einladend aus und so rieb ich meine Turnschuhe am Kunstrasen, so das diese eine ordentliche Ladung hervorbrachten und schlich mich von hinten an sie heran. Nach einem kurzen Briezzzzz folgte auch bei ihr ein lautes “Whaggg”. Ja, man konnte sagen zwischen dem Mädchen und mir hatte es gefunkt. Der nächste böse Blick und die nächste Ermahnung folgte auf dem Fuße. Ohne es zu ahnen lernte ich in diesem Moment meine erste mathematische Formel. Oder war es eine Gleichung? Egal, Mathe war eh nie meine Stärke. Jedenfalls stellten Carsten und ich fest:
Briezzzzz + “Whaggg” = Spaß²
Das Ganze mussten wir natürlich gleich nocheinmal ausprobieren. Wir rieben unsere Turnschuhe so doll es ging am Kunstrasen, um eine möglichst große Ladung für unseren nächsten Schlag vorzubereiten. Dem wachsamen Auge unses immer ärgerlicher werdenenden Klassenlehrers entging unser Herumgeschlurfe auf dem Kunstrasen natürlich nicht. Uns entging jedoch, das er sich von hinten näherte und als er uns zwei elektrisch geladene Schlingel am Arm packen wollte, machte es Briezzzzz, Briezzzzz und gleich darauf ziemlich laut “Whaggg”. Zudem führte uns unser neuer Sportlehrer einen elegant ausgeführten und durchaus als beeindruckend zu beschreibenden Hechtsprung vor. Er hüpfte aus dem Stand weit über einen Meter. Sowohl hoch als auch weit. Ohne Anlauf, nur vom Schreck. Die komplette Klasse tat es ihm gleich und sprang ebenfalls – vor Freude. Das Gelächter war laut. Laut und lang anhaltend.
Thats Entertaiment, baby. And the show must go on! For the next 4 years!
Applaus, Verbeugung, Vorhang! Danke für die großartige Show!
An unserem ersten Schultag hatten wir eine Menge Spaß. Aber der Spaß hatte einen Preis. In nur knapp 3 Stunden hatten wir es geschafft, es uns komplett mit unserem neuen Lehrer zu versauen.
Von nun an würde er uns auf Sicht haben. Soviel stand schon einmal fest.
Es sollten 4 lange Jahre werde, aber auch 4 lustige Jahre. 4 Jahre mit stoischer Dickköpfigkeit, hartnäckigem Zerren um den Platz am längeren Hebel und vor allem einer gehörigen Portion notorischer Faulheit. Dies alles wegen eines kleinen, jedoch folgenschweren Stromschlages an meinem ersten Schultag.

Wie es nun dazu kam, das ich rund 3 Jahre meiner Schulzeit damit durchkam, keine Mathehausaufgaben zu machen, lesen sie in Teil 2 meines kleinen Schwanks aus meiner Jugend.

Die vom Herrn Muschisuppenkoch angesprochenen Story mit der Hand ereignete sich übrigens genau auf diesem Kunstrasenplatz. Jedoch erst gegen Ende meiner Schulzeit, weshalb diese Geschichte wohl noch ein wenig länger auf sich warten lassen wird.
Olli, du bist drann!

Finanzberatung:

Die hübsche Finazberaterin am anderen Ende des Schreibtisches schlug den Ordner mit den unzähligen Papieren lautstark zu.
Nachdem sie sich eine dreiviertel Stunde lang einen groben Überblick über meinen derzeitigen finazwirtschaftlichen Stand der Dinge verschafft hatte, schwieg sie und blickte mich besorgt an.
Mit einem leicht verlegenen Lächeln begann ich das Gerspräch:

“So wie sie jetzt, hab ich auch geschaut, als ich versuchte das Chaos da drinn zu ordnen. Deshalb bin ich ja zu ihnen gekommen.”
“Vielleicht wären sie besser nicht gekommen.”
“…und stattdessen?”
“Für die nächsten Jahre bei der Fremdenlegion untergetaucht.”
“Harhar, sehr witzig, nun sagen sie schon, wie schlimm steht es um meine Finanzen?”
“Lassen sie es mich so sagen, da ist noch sehr viel Tunnel am Ende des Lichts.”
“Echt so schlimm?”
“Viel schlimmer als sie vielleicht ahnen.”
“Echt?”
“Der Finanzhaushalt von Griechenland wäre vergleichsweise einfach zu konsolidieren.”
“Ach kommen sie schon, so schlimm kann es doch gar nicht sein.”
“Tja….”
“Echt? Und nun?”
“Sie sollten sich dringend etwas einfallen lassen.”
“Ich hätte da ‘ne spitzen Idee”
“Ja, was denn?”
“Wir könnten heute abend etwas zusammen trinken gehen und gemeinsam überlegen…”
“Na sie haben ja Nerven.”
“Nerven habe ich reichlich auf der Bank. Sagen wir 19.00 Uhr?”
“Können sie sich das überhaupt leisten?”
“Geschäftsessen kann man doch absetzen?”
“Wenn ich mir das bei ihnen so ansehe müsste ich sie ja einladen. Ich will ja schließlich nicht schuld an ihrem Bankrott sein.”
“Deal!!!”

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Ab morgen wird alles besser:

Echte Männer… und ich rede hier ausschließlich von echten Männer! Echte Männer so wie du und ich!
(kleiner Tipp, wenn sie sich beim Lesen des nächten Satzes die Stimme von Bruce Willis vorstellen, wirkt er noch viel cooler)
Echte Männer wachen morgens auf, erfreuen sich und die wunderschöne Frau die beim Aufwachen neben ihnen liegt an der herrlichen Erektion die sich unbemerkt über Nacht gebildet hat, duschen anschließend eiskalt, erfreuen sich an den vielen Haaren die Mann durch das jahrelange, eiskalte Duschen auf der stahlharten Brust bekommen hat, überlegen kurz ob sie sich lieber mit der Axt oder dem Bowiemesser rasieren sollten, entscheiden sich kurzerhand für den männlicheren drei Tage Bart, frühstücken ein bis zwei blutige Steaks, trinken zum Wachwerden einen halben Liter schottischen Wiskey und verlassen dann das jeweilige Wohndomiziel, um ihrer Arbeit als… na zum Beispiel als Hafenarbeiter, Superheld, Feuerwehrmann oder Jetpilot nachzugehen.

Es gibt aber auch Tage an denen wachen sie auf (glaub mir, so beginnen sie alle) und wissen instinktiv, in der Sekunde in der sie die Augen aufschlagen, das dieser Tag einer der härtesten Scheißtage der Welt werden wird.
Sich noch einmal umzudrehen, die Decke über die Ohren zu ziehen und sich ein paar Minuten vor den Tag zu flüchten würde nichts bringen. Der Mann der seit ein paar Minuten wütend von außen gegen die Wohnungstür hämmerte und lautstark das Öffnen der verdammten Scheißtür forderet, würde sich wohl kaum damit zufrieden geben, noch einmal in zehn bis zwanzig Minuten wiederzukommen, um sein Anliegen erneut vorzutragen.

“Mach endlich die Scheiß Tür auf du verdammtes Arschloch und beweg deinen faulen Studentenarsch zu deiner rostigen Dreckskarre und fahr von meiner Auffahrt runter du Autoparklegasteniker.”

Eloquenz war das Wort das mir durch den langsam zu arbeiten beginnenden Kopf schoss – UND – was um alles in der Welt konnte dieser wütend wirkende, sprachfertige Herr an meiner Wohnungstür zu dieser nachtschlafenden Zeit von mir wollen?
Die Antwort auf diese Frage gaben mir weitere wütenden Nachbarn, die sich mitlerweile vor meiner Tür versammelt hatten und lautstark die Einstellung des Lärms forderten, den sie selbst verursachten.
Anscheinend hatten die Heinzelmännchen wiedereinmal des Nachts mein Auto in eine unvorteilhafte Parkposition begracht. Das klingt zwar im ersten Moment unglaublich, ist aber die Wahrheit und passiert öfter als man denkt.
Wiederwillig quälte ich mich aus dem Bett, verschwendete keine Zeit mit dem Anziehen von Kleidungsstücken, griff mir, um in meiner kleinkarierten Boxershorts wenigstens halbwegs imposant zu wirken, ein Kippe und die Autoschlüssel, steckte mir die Zigrette so lässig wie möglich in den Mundwinkel, öffnete die Tür, schlug sie sogleich wieder hinter mir zu und schlenderte wortlos an den erstaunten Nachbarn vorbei. Die Treppen hinunter und ab auf die Strasse.
Ein geknurrtes: “Ach leck mich doch, ich bin ja schon auf dem Weg!” war das einzige was ich von mir gab. Dannach versuchte ich die wüsten Beschimpfungen des wütenden Nachbarschaftsmobs so gut es ging zu ignorieren.
Es fiel mir auch leichter als ich dachte. Wenn man in seinem Kopf den Satz: “Ach hätte ich doch blos an Feuerzeug und Schuhe gedacht.” ganz schnell hintereinander wiederholt, ist da so früh am morgen kaum Platz, um sich großartig Gedanken über die Mordrohungen und Faustkampfangebote der versammelten Nachbarschaft zu machen.
Mein, allem Anschein nach, außergewöhnlich schlecht geparktes Auto zu finden, war ebenfalls leichter als ich dachte.
An diesem Morgen war es das Einzige, das mittig auf dem Fußweg und queer in der Einfahrt meines Nachbarn stand.

Als ich den Wagen mit etwas Mühe, dreimaligem Motorabwürgen und der Erkenntnis das Autofahren barfuß doch gar nicht so einfach wie ursprünglich gedacht ist, in eine vorschriftsmäßig Parkposition gebracht hatte, überlegte ich, wie ich meinen Nachbarn dieses Ereignis wohl am besten erklären und ihre aufgebrachten Gemühter wenigstens zum Teil besänftigen könnte.
Ein Filzstift und ein Stück Pappe würden es sicherlich nicht wieder gut machen.

Aber da war es ja noch, das Verprechen. Das Versprechen und der feste Vorsatz:
“Ab morgen wird alles besser!”

Fehlende Parkkünste

Wenn die Muse das nächste mal kommt um mich zu küssen:

Gestern noch saßen wir alle gemütlich zusammen. Bei einem ausgezeichneten Wein stecken die Kreativität, mein bester Freund der Einfall, meine Muse und ich, die Beine in meinem Wohnzimmer unter den Tisch und die Köpfe zusammen. Wir vier unterhielten uns prächtig, lachten viel und dachten uns allerlei witzige Geschichten aus, die wir uns unter schallenem Gelächter gegenseitig erzählten.
Der Moment schien perfekt, bis es an der Tür schellte und sich zu unserer kleinen Runde eine alte Bekannte gesellte, die Schnapsidee. Der Einfall und die Schnapsidee waren seit jeher gute Freunde, setzten sich gleich zusammen und begannen mit ihren Witzeleien.
Meine Muse jedoch konnte die Schnapsidee so gar nicht leiden und auch nach etlichen gutgemeinten Vermittlungsversuchen meinerseits wurden sie einfach nicht warm miteinander. So war es schon immer. Die beiden hassten einander vom ersten Tag an.
Durch nichts, aber auch gar nichts konnte man sie für einander gewinnen. Was soll man da machen?
Da die Kreativität nuneinmal die beste Freundin meiner Muse war und der unbedingte Zusammenhalt dieser beiden Damen schier grenzenlos zu sein schien, ja sie gehen sogar zusammen auf die Toilette, gerieten meine Gäste schon bald aneinander und wenig später in heftigen Streit.
Der Einfall und die Schnappsidee witzelten über meine Muse und die Kreativität. Die Muse und die Kreativität standen ihnen in nichts nach, wetterten heftig dagegen und ich saß hilflos am Rande des Geschehens und versuchte beide Parteien zu beschwichtigen. Ohne Erfolg versteht sich.
Am Ende sprang meine Muse auf, stand wütend vor mir, holte weit aus und gab mir aus unerklährlichen Gründen eine schallende Ohrfeigte.
Ratlos stand ich da, rieb mir die rote Wange und wusste nicht einmal genau wofür ich diese herbe Schelte erhalten hatte. Schließlich war nicht ich im Streit mit der Muse, sondern sie und die Schnappsidee.
Die Kreativität sah mich kopfschüttelnd an und folgte sogleich ihrer besten Freundin. Beide hatten sich in windeseile angezogen und verließ bebend vor Wut meine Wohnung.

“Na das haste ja super hingekriegt.” sagte ich zur Schnapsidee, als ich mich etwas gefasst hatte.
Die Schnapsidee grinste nur vor sich hin.
“Ach komm schon, die beruhigt sich auch wieder. Lass uns drei lieber noch einen trinken gehen.”
“Das ist mal ein guter Vorschlag.” sagte der Einfall “Ich weiß auch schon wo.”

Was will man machen? Der Abend war gelaufen. Eines jedoch kann ich schon mal ganz sicher sagen.
Wenn die Muse das nächste mal kommt um mich zu küssen, dann wird sie schon wissen was zu tun ist.

Wenn die Muse mich küsst

Geniale Geschäftsidee

Schon wieder ein alter Blogimport mit einer Geschäftsidee? Ja! Diesesmal vom Mittwoch, 27. Juni 2007 12.49 Uhr (leicht modifiziert)

Diesmal habe ich mich ernsthaft hingesetzt und mir mal überlegt womit ich in Zukunft meine Brötchen verdienen möchte. Dabei bin ich von ein paar grundlegenden Dingen ausgegangen.

1. Ich will stinkreich werden!!!

2. Um erstens zu erreichen benötige ich ein Produkt bzw. eine Dienstleistung als Angebot für meine Kunden.

3. Dieses Produkt bzw. die Dienstleistung sollte möglichst einmalig, neu und absolut begehrenswert für den Kunden sein.

Also was haben alle Menschen zu wenig? Geld! Also muss ich Geld verkaufen…. hmm blöde Idee! Geld habe ich selber zu wenig und eigentlich wollte ich doch Geld verdienen. Also noch einmal. Was haben alle Menschen zu wenig? Zeit!!! :-) Das ist es!!!!

Also auf zur Marktanalyse:

Dazu habe ich mir zunächst Menschen gesucht, die ich in Ruhe beobachten kann. Menschen findet man ja überall und egal wo ich sie beobachtet habe, sie taten ein und das selbe. So gut wie alle Menschen die ich traf, waren damit beschäftigt auf irgendetwas zu warten. Ja wirklich, alle Menschen warten ständig auf irgendetwas. Überall stehen z.B. an Bushaltestelle Menschen und warten. Ist der Bus dann da, warten sie darauf das er irgendwo ankommt, kommt er dann irgendwo an, steigen die Menschen aus und gehen irgendwohin und dort warten sie wiederum auf die Dinge, die da kommen mögen. So geht das den ganzen Tag.
An Ampeln stehen Menschen und warten, im Stau stehen Menschen und warten und sogar beim Einkaufen warten die Leute an der Kasse. Diese Zeit könnten sie doch viel sinnvoller nutzen. Abends im Kino warten sie darauf das der Film endlich anfängt, anstatt noch zu hause zu sitzen und fern zusehen oder was immer sie lieber tun würden anstatt zu warten. Auf der Arbeit warten z.B. nicht unerheblich viele Menschen auf den Feierabend. Das sind oft 8 Stunden die man viel sinnvoller hätte zubringen könnte.
Warten, warten, warten…. immer wird auf irgendetwas gewartet.
Ich bin überzeugt, damit lässt sich viel Geld verdienen.

Vorraussetzungen:

Setzt man so eine Idee in die Tat um, dann brauche ich nichts weiter tun, als eine Agentur zu gründen, die gegen Bezahlung für andere Leute das Warten übernimmt. Die Leute entrichten eine Gebühr und schon brauchen sie nicht mehr zu warten und können ihre Zeit sinnvoll nutzen. Das Warten übernimmt die Argentur für sie.
Für diese Art Dienstleistung benötigt man im Grunde nur ein Büro für die Organisation und Einteilung der Kundeneinsätze, gute Werbung um das Angebot publik zu machen und entsprechend viele Mitarbeiter, welche dann für den Kunden das Warten übernehmen.
Qualifizierte Angestellte für diese Aufgabe zu finden, sollte kein Problem darstellen. Ein Besuch im Warteraum der Bundesargentur für Arbeit sollte genügen, um geeignete Bewerber, mit genügend Fachkenntnissen in den Bereichen Geduld, Ausdauer und der nötigen Motivation, um den richtigen Ehrgeiz auch für langanhaltende Warteeinsätze für unsere Kunden zu entwickeln. Der derzeitige Arbeitsmarkt bietet perfekte Bedingungen für derlei Arbeitsplätze und hat ohne es zu wissen, einen Großteil der Arbeitssuchenden perfekt für den Einsatz in einer Warteargentur geschult.
Soweit absolut einfach, logisch und nachvollziehbar. Man muss nur drauf kommen.
Als klagvollen Namen könnte ich mir AfZD oder AZD vorstellen.
Agentur für Zeitaufwendige Dienstleistungen Aber ich denke, da kann man sich noch einiges Einfallen lassen.

Die Idee im Praxistest:

Ob sich die Idee einer Warteargentur tatsächlich umsetzen lässt und ob der Markt dieses Vorhaben überhaupt annimmt, habe ich spontan an der Bushaltestelle vor meiner Haustür getestet. Ich bin rausgegangen und habe mich vor die wartende alte Dame gestellt: „Schönen guten Tag, sie sind meine erste Kundin!“ hab ich ganz laut zu ihr gesagt, denn ich weiß ja das ältere Damen oft sehr schwer hören. „Ich hab ‘ne tolle, neue Idee. Sie können irgendwo hingehen. Sparen sie sich die Warterei auf den Bus. Ich mach das schon für sie. Nutzten sie den Tag sinnvoll, anstatt hier auf den Bus zu warten. Die Zeit ist eh knapp für Rentner wie sie.“

Und ob die Dame die Idee gut fand. Ich konnte gar nicht so schnell gucken wie die weg war.

Also für mich steht fest das die Idee einwandfrei funktioniert.

Jetzt muss ich nur noch überlegen wie ich die Idee mit der Agentur für Zeitaufwendige Dienstleistungen umsetze. Am besten erst einmal das Patent anmelden bevor mir irgendwer die Idee klaut.

Beim Patentamt… Aber dies ist eine andere Geschichte.

Oder möchte schon jetzt jemand in diese Geschäftsidee investieren?

Die Generation Internet wird auch nicht jünger

Gedankenverloren starrte ich hinaus auf die Strasse. Es war ein veregneter Samstag Vormittag, die Strasse nass und der Himmel wolkenverhangen und grau. Normalerweise stehe ich um diese Zeit natürlich nicht vor dem Fenster und gucke auf die Strasse. Für gewöhnlich sitze ich, wie wohl die meisten meiner Generation, sobald ich aufwache, vor meinem Computer und beschäftige mich mit all den Dingen die das Internet und speziell dieses Web 2.0 so zu bieten hat.
An diesem Vormittag aber war es anders. Ein ungewöhnlich starker Niederschlag erweckte meine Aufmerksamkeit. Anstatt mich weiter auf Windows zu konzentrieren, blickte ich aus dem Fenster und starrte hinaus in den Regen. Minutenlang verharrte ich. Schließlich legte ich meine Ellenbogen auf das Fensterbrett und stütze nachdenklich meinen Kopf ab.
So weit war es also gekommen. Da geht man hart auf die Dreißig zu und schon steht man, wie alle alten Säcke es nuneinmal tun, den halben Tag vorm Fenster und glotzt auf die Strasse. Zwar fühle ich mich noch gar nicht so alt, aber man selber merkt sowas ja meisten eh erst wenn es viel zu spät ist. Beispielsweise, wenn einem die Pflegerin im Altersheim irgendwann zur Seite nimmt und einem schonend erklährt, das Twitter schon seit etwa 30 Jahren von VZ3000 geschluckt wurde. Dies passiert etwa zur selben Zeit, zu der die Enkelkinder peinlich berührt die Augen verdrehen, wenn man auch nach ihrem zehnten Erklärungsversuch einfach nicht versteht, wie man mit dem subkutan Chip werbefrei die neuerdings total angesagte Musik von… und die Namen dieser neumodernen Künstler kennt man sowieso alle schon lange nicht mehr.
Irgendwann wird es so kommen.. Auch für uns moderne Internetjunkies wird eines Tages eine Zeit anbrechen, in der wir mit dem rasenden Fortschritt der Technik einfach nicht mehr mitkommen werden. Irgendwann resignieren wir. Zunächst retten wir uns eine Zeitlang in die belächelte Ecke der Nostalgiker, bis wir schließlich gar nicht mehr mitkommen und abschalten.
Zugegeben, wir werden nicht alleine mit unseren Problemen sein und vor allem werden wir uns durch unsere alten Verbindungen in den sozialen Netzwerken des ehemaligen Web 2.0 gut miteinander vernetzen.
Unser Hauptproblem aber wird unsere Unkompatibilität und unsere starke Verweigerungshaltung gegen diese neumodernen unter die Haut verpflanzbaren Microprozessoren sein.
Unsere Kinder haben uns noch belächelt, als wir meinten, das sowas nicht gesund sein kann, weil ja die Langzeitfolgen noch gar nicht ausreichend erforscht sein. Unsere Enkel könnten sich schon gar kein Leben mehr ohne vorstellen und wir kommen entweder mit der Bedienung nicht klar, oder lehnen die Chips kategorisch ab.
Am weitesten verbreitet sind jedoch rein körperliche Unkompatibilitäten mit diesen fortschrittlichen Geräten, da unsere Körper jahrelang der gefährlichen Strahlung von altmodischen Handygeräten ausgesetzt waren. Aus diesem Grund sind wir einfach nicht mehr in der Lage subkutane Microprozessorgeräte einwandfrei in unsere Zellen zu instalieren. So sitzen wir also noch immer vor völlig veralteten World Wide Web fähigen Computern und surfen nachwievor im www anstatt im mmm, dem Mind Made Medium. DAS neuen Ding der Zukunft.
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Aus dem Leben

“Hey Alter wie gehts?”
“Keine Ahnung Man”
“Ey du musst doch wissen wie es dir geht?”
“Na ja, es geht halt irgendwie. Nicht so besonders, aber es geht.”
“Hmmmmm.”
“Ist irgendwie so, als wäre ich die ganze Zeit zu schnell gerannt, überhaupt ist es so als würde ich nur noch rennen.”
“Dabei bist du ja eigentlich eher der Typ, der gemütlich schlendert…”
“Eben drumm. Und in letzter Zeit, da renn ich halt nur noch. Ständig am hetzten und das Problem ist, ich weiß gar nicht genau wohin eigentlich.”
“Na ja, solange man in Bewegung ist…”
“Schon richtig, Bewegung ist besser als Stillstand, aber man muss ja wenigstens wissen in welche Richtung, oder wo das ganze Gerenne eigentlich hinführen soll”
“Na irgendwohin wird es schon führen.”
“Ja genau das ist es wohl, irgendwo wird es schon hinführen, aber wenn irgendwo nicht genau bestimmt ist, dann kann man da ja im Grunde genausogut auch langsam hingehen und muss sich nicht immer abhetzen dabei.”
“Zwingt dich ja auch keiner zu, oder?”
“Eigentlich nicht, nur ist das irgendwie so ein Selbstläufer geworden in letzter Zeit. Immer vollgas unterwegs und wenn man mal zuhause ist, wartet da auch irgendwie Freizeitarbeit auf einen. Klar, selbstgemachtes Leid, aber weniger will ich auch nicht machen. Macht ja auch Spaß, so ist das nicht, aber irgendwie steigt es manchmal halt über den Kopf. Eigentlich immer dann, wenn man merkt, das etwas entscheidenes fehlt und man dafür eigentlich kaum Zeit hat.”
“Wofür denn genau?”
“Na für angenehme Dinge.”
“Häää?”
“Einfach mal in den Himmel gucken und sich ‘ne halbe Stunde die Wolken ansehen. Sowas zum Beispiel. Ok, klingt jetzt albern, aber genau das fehlt mir irgendwie.”
“Ok… bißchen abgehoben vielleicht, aber ok…”
“Na ja und Zeit um zu genießen… Ey ich weiß, das klingt jetzt nach Esoterikgequatsche, aber genau das fehlt eben mitunter, wenn man immer nur rumrennt wie ein Blöder.”
“Hmmmm”
“Ja echt mal, immer nur schnell dorthin, alles erledigen und schon geht es weiter zum Nächsten. Alles irgendwie nur Termin und muss abgearbeitet werden. Ist ja auch wichtig alles, so ist das ja nicht, aber irgendwo bleibt halt auch was auf der Strecke und genau das merkt man halt irgendwann und dann merkt man das man nur noch rumrennt und nix richtig mitbekommt. Scheiß Gerenne immer und wo bleibt das Angenehme im Leben?”
“Stimmt schon irgendwie, aber so ist das halt mitunter. Es gibt für alles eine Zeit hab ich mal gehört.”
“Jo.”
“Weißt du was du brauchst?”
“Neee, jetzt kommts.”
“Jemanden der dich erdet”
“—-”
“Ja echt mal. Du rennst auf Wolken.”
“Spinn nicht rum.”
“Sag doch was du willst, aber mal im Ernst. Schalt mal ‘nen Gang runter, setzt dich einfach mal hin und zwar nicht irgendwo auf deine Wolke, sondern echt mal mit dem Arsch auf den Boden und dann entspann einfach mal.”
“Klingt fast zu einfach.”
“Ich glaub du brauchst echt jemanden, der dich da mal runterholt.”
“Jemand der mir einen runterholt würde mir schon reichen.”
“Spinner!”
“Selber Spinner!”
“Arschloch!”
“Horst”
“Vollhorst”
“Hör auf damit.”
“Fang du damit an!”
“Lass uns trinken”
“Ok”
“OK”
“Neeeeee trinken kann ja auch nicht die Lösung sein.”
“Na dann schlag halt was besseres vor.”
“Vielleicht sollte man einfach mal anfangen, damit aufzuhören sich immer um alles ‘nen Kopp zu machen und vor allem einfach mal nix neues mehr anfangen und erstmal was zuende bringen.”
“Zugegeben, klingt recht gut, aber das Leben an sich läuft ja so schnell und dieses Leben bringt man ja nicht mal eben zu Ende. Da sind ja noch ein paar gute Jährchen.”
“Ja, aber dann müssen eben ‘n paar kleine Dinge drann glauben. Arbeite erstmal etwas ab und dann fang nix neues an. Dann wird es automatisch irgendwann ruhiger. Ach ja und nochwas. Entscheide dich endlich mal was du willst.”
“Ok.”
“OK”
“Ach ja und danke”
“Keine Ursache”
“Sag mal, jetzt hab ich die ganze Zeit von mir gequatscht. Wie gehts denn dir eigentlich?”
“Ach das ist eine lange Geschichte…”
“Erzähl, ich hab gerade gehört, das ich mir mehr Zeit nehmen soll….”

“Also gut………”

Eben am Telefon:

Ringringringringring!!!! ( <--- definitiv kein Jamba Spar Abo )

Ich: “Ja???”

WE: “Hallo, ich bins.”

Ich: “Wer zum Teufel ist ICH???”

WE: “Ich bin es, dein Wochenende! Ich wollt nur eben bescheid sagen, das ich jetzt soweit wäre…”

Ich: “Ahhhh Ja… Und?”

WE: “Na ja, Ich wär jetzt soweit. Es kann losgehen. Ich steh in den Startlöchern. Wo bleibst du, was wollen wir zusammen unternehmen?”

Ich: “Puuuh locker bleiben Wochenende. Hast du mal auf die Uhr geguckt?”

WE: “Ja klar. Hallo? Wochenende! Partytime!!!”

Ich: “Nun mal immer mit der Ruhe, schließlich ist Wochenende…!”

WE: “Ja genau, deshalb ja. Deshalb ruf ich ja extra an.”

Ich: “Ok ja… ähmm was machen wir denn?”

WE: “Ja Party oder wie oder was?”

Ich: “Ja Ja… aber was?”

WE: “Na erstmal schläfst du dich aus und dann komm ich später mit ‘ner Tüte vorbei.”

Ich: (grinsend) “Ner Tüte?”

WE: “…voll mit Brötchen! Genau! Und dann chillst du erstmal und frückstückst ‘ne Runde… Hey ich bin es, dein Wochenende.”

Ich: “Ja Ja OK! Kann ich jetzt erstmal weiterschlafen?”

WE: “Klar kannst du. Penn dich erstmal aus. Ich meld mich später nochmal… Kurz bevor ich mit den Brötchen vorbeikomme. Ok?”

Ich: “OK! Sag mal, was machst du heute Abend?”

WE: Hehe… Ich hab mir schon gedacht das du das fragst. Also hier ist mein Plan: Du Pennst jetzt erstmal noch ‘ne Runde, dann frühstückst du in Ruhe, dann hol ich dich irgendwann ab, wir hören gute Musik, trinken ein zwei Bier, wenn du Lust hast fahren wir gemeinsam zu den Jungs und machen zusammen Musik. Ja genau, nimm den Bass mit, das wird lustig – soll ja gutes Wetter werden, vielleicht schmeißen wir spontan den Grill an, aber das überlegen wir uns dann vor Ort…”

Ich: “Whow, klingt gut.”

WE: “Weiß ich, aber weißt du was das Beste ist?”

Ich: “Neee? Erzähl!”

WE: “Heute Abend gehen wir zusammen noch irgendwohin. Wohin weiß ich noch nicht genau, aber ich weiß ‘ne schöne Frau, die du vorher noch anrufst…”

Ich: “Wochenende, du bist so gut zu mir. Sag mal hast du in sieben Tagen um die selbe Zeit schon was vor?”

WE: “Eigentlich nicht, wenn du willst ruf ich dich dann wieder an.”

Ich: “Gerne, also wenn das wieder so läuft, dann wirklich gerne.”

WE: “Ok, abgemacht, also der Plan für heute steht dann. Ich würd sagen bis nachher.”

Ich: “Jooo! Ich leg mich wieder hin. Also bis gleich.”

WE: “Reinhaun…”

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